Bank des Vatikan – Geschichte

Leo XIII. gründet das AOR, Amministrazione per le Opere di Religione. Verwaltung der religiösen Werke, Sammlung und Verwaltungsstelle für die päpstl. Restvermögen und die Ausgleichszahlungen von Italien (ab 1929) an den Vatikan (91,7 Millionen US-D = CHF 450 Millionen, heute rund 3,5 Milliarden CHF). 1952 durch finanzielles Geschick des ersten Direktors Bernardino Nogara bereits auf 11,5 Milliarden US-D angewachsen (3,12 Milliarden CHF, heute 23 Milliarden CHF), damals zweitgrösster Staatsschatz hinter den USA. 2008 unterhält Norwegen den zweitgrössten Staats-Fonds mit US-Dollar 380 Milliarden.

27.07.1942

Pius XII. gründet das IOR

24.01.1944

Pius XII. gründet eine „echte Bank“, aber keine Staatsbank

Ende 1970er-Jahre

Das IOR, die Ambrosianabank (Roberto Calvi) und die Mafia miteinander verwickelt?  Erzbischof Paul Marcinkus, damaliger Direktor des IOR hatte Calvi Bürgschafts-Briefe verschafft. Zusammenbruch der Ambrosianabank. Tod von Calvi in London am 17.06.1982. Das IOR bezahlt an die Gläubiger-Banken 250 Milionen US-Dollar.

Heute

Girozentrale für die römisch-kath. Weltkirche für Orden, Stiftungen und andere kath. Einrichtungen. IOR-Anteil bei 5 Bankhäusern, Einlagen z. B. 1994: rund 5 Millarden US-Dollar. Keine Veröffentlichung der Bilanzen. Skandale. Mit Papst Franziskus Aufarbeiten auf breiter Front.

Dem Papst Geld überweisen

Per Kreditkarte und online (VISA, Diners, Master Card, American Express)
Kontonummer: 000 005 329 965 bei der Unicredit Banca d’Impresa
(Swift UNCRIT2V)
Stichwort: Peterspfennig

Organigramm IOR
B – Bank des Vatikans