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Abfall (Entsorgung) in der Vatikanstadt

Täglich gelangt der Abfall des Vatikanstaates mit  Abfallwagen ausserhalb des Vatikans, wo er entsorgt wird. Keine Entsorgungstaxe z. B. für Schweizer Gardisten, Beiträge aber durch Familien. Die Müllabfuhr unterscheidet im Vatikan (anders als in der Stadt Rom) zwischen 5 Kategorien, gelb für Plastik, grau und rot für Papier, blau für Dosen, grün für Glas und ebenfalls grün für den Rest. Der Müll wird von einem römischen Unternehmen abgeholt und der üblichen Entsorgung zugeführt, das heisst auf Europas grösste Freiluftdeponie Malagrotta gekippt, in der Nähe des Flughafens Fiumicino. Nach Angaben von Kardinal Giovanni Lajolo, dem damaligen Präsidenten des Governatorats, könne „man nicht von spezifischen ökologischen Problemen in den vatikanischen Landesgrenzen sprechen“.

Kirche heute 37/2016 September, S. 2
Papst ruft zum Abfallsortieren auf

Zum Weltgebetstag zur Bewahrung der Schöpfung am 1. September 2016 hat Papst Franziskus einen ökologischen Kurswechsel gefordert. Wirtschaft und Politik dürften im Umgang mit der Umwelt nicht von kurzfristigem Streben nach Gewinn und Wahlerfolgen bestimmt sein, schrieb er in einer Botschaft zum Weltgebetstag. Die Folgen der Erderwärmung machte er unter anderem für die weltweiten Migrationsbewegungen verantwortlich. Für die armen Länder der Südhalbkugel verlangte der Papst mehr Geld und technische Unterstützung zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels. Jeden einzelnen rief er zu einer Verhaltensänderung im Alltag auf, etwa beim Abfallsortieren oder Carsharing (Gemeinschaftsauto, Fahrgemeinschaften).
→ siehe auch: Umweltschutz     → siehe auch: Sonnenenergie

Ablassamt des Hl. Stuhles

→ Pönitentiarie, apostolische

Was ist der Ablass?
(Katechismus der katholischen Kirche, 1993, S. 401)
„Der Ablass ist Erlass einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich der Schuld schon getilgt sind. Ihn erlangt der Christgläubige, der recht bereitet ist, unter genau bestimmten Bedingungen durch die Hilfe der Kirche, die als Dienerin der Erlösung den Schatz der Genugtuungen Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet.“ – „Der Ablass ist Teilablass oder vollkommener Ablass, je nachdem er von der zeitlichen Sündenstrafe teilweise oder ganz freimacht.“ Ablässe können den Lebenden und den Verstorbenen zugewendet werden (Paul VI., Ap. Konst. „Indulgentiarum doctrina normae 1-3).

HK, Ist die Kirche noch zu retten? S. 213
Seit dem Entstehen der römischen Kurie im 11. Jahrhundert zeigten die Päpste ein problematisches Verhältnis zum Geld. Die Reformbewegung von Cluny (eines der einflussreichsten religiösen Zentren des Mittelalters mit zeitweise dem grössten Gotteshaus der Christentums, westlich von Genf) unterstellte ihre Hunderte von Klöstern direkt dem Heiligen Stuhl und verschaffte ihnen gewaltige Einnahmen und immensen Grundbesitz überall in Europa. Wie andere römische Bischöfe sann auch der grosse →Innozenz III. (1198-1216) stets auf neue Geldquellen und verlangte sogar von jedem Teilnehmer des Vierten Ökumenischen Laterankonzils, ihm ein „Abschiedsgeschenk“ zu machen. Besonders die neue päpstliche Residenz und Kurie in Avignon während des Grossen Schismas erforderten Unsummen von Geld. Deswegen wurde ein ausgeklügeltes Abgaben- und Gebührensystem entwickelt, das zum Teil bis heute beibehalten wurde. Der dann von →Leo X. Medici (1513-21) aus dem Handels- und Bankhaus der Medici zur Finanzierung des Neubaus der Peterskirche initiierte (eingeleitete) Ablasshandel war unmittelbar Anlass für Martin Luthers Thesen.

Äbte

Sie stehen einer Abtei (Kloster) vor und tragen Mitra, Ring und normalerweise ein schwarzes Pileolus (Scheitelkäppchen). Ein Territorial-Abt trägt hingegen ein violettes. Ihm unterstehen nebst dem Kloster noch Pfarreien (z. B. Abteien Einsiedeln und St. Maurice in der Schweiz). Abtei Einsiedeln als grösste Privat-Landbesitzerin der Schweiz.

Abtreibung

Kath. Wochenzeitung Schweiz Nr. 41 vom 14.10.2011:
USA: Abtreibung fordert mehr Tote als 11. September

Lebensrechtsorganisation: Täglich sterben 3’200 US-Kinder im Mutterleib
So fürchterlich die Terroranschläge vom 11.09.2001 mit fast 3’000 Toten auch waren – an jedem Tag werden in den USA mehr Kinder im Mutterleib getötet. Darauf macht die Lebensrechtsorganisation „Created Equal“ (Gleichwertig geschaffen) mit Sitz in Columbus (US-Bundesstaat Ohio) aufmerksam. Täglich fielen in den Vereinigten Staaten etwa 3’200 Kinder Schwangerschaftsabbrüchen zum Opfer, erklärte der Direktor der Organisation, Mark Harrington, gegenüber der Online-Zeitung „Christian Post“.

Weltweit ist Abtreibung mit Abstand die zahlenmässig grösste Todesursache. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge werden täglich etwa 125’000 Kinder im Mutterleib getötet. Zum Vergleich: An Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben täglich etwa 20’000 Menschen, an Tuberkulose rund 9’500 und an der Immunschwäche AIDS etwa 9’000.

Kath. Wochenzeitung Nr. 11 vom 16. März 2012:
Schottland: Katholische Hebammen verlieren Abtreibungsprozess. Southern General Hospital, Glasgow

Die beiden Frauen wollten sich gerichtlich dagegen wehren, zur Mitwirkung an Abtreibungen gezwungen zu werden, da es ihr Recht auf Religions- und Gewissensfreiheit verletzt.

Zwei katholische Hebammen aus Schottland haben gegen ihr Krankenhaus einen Gerichtsprozess um Abtreibungen verloren. Lady Smith, eine Richterin in Edinburgh, vertrat jedoch laut einem Bericht des Senders BBC die Auffassung, die Klägerinnen seien im Rahmen ihrer Tätigkeiten nicht direkt an Abtreibungen beteiligt. Insofern werde auch ihre religiöse Überzeugung „angemessen respektiert“. Die beiden Geburtshelferinnen müssen Mitarbeiter überwachen, die Abtreibungen durchführen.

Basler Zeitung vom 30. Mai 2012, S. 5, SDA:
Abtreibung ist keine Privatsache
Frauenkomitee für Fristenlösung

Bern. Noch bevor die Volksinitiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“ ins Parlament gelangt, hat sich gestern ein Gegenkomitee zu Wort gemeldet. Vertreterinnen von SP, FDP, CVP und Grünen wandten sich mit Vehemenz gegen das von christlich-konservativen Kreisen getragene Begehren. Dieses fordert, dass Abtreibungen – mit wenigen Ausnahmen – nicht mehr durch die obligatorische Krankenversicherung bezahlt werden. Für Anne-Marie Rey von der Schwangerschaftsabbruch-Infostelle geht es den Initianten dabei gar nicht darum, wie behauptet, die Kosten für die obligatorische Krankenversicherung zu senken, sondern Hürden aufzubauen und den Schwangerschaftsabbruch zu stigmatisieren.

Im Interesse der Frauen und ihres Selbstbestimmungsrechtes dürfe jedoch nicht auf die in jahrzehntelangen politischen Auseinandersetzungen erkämpfte Fristenregelung zurückgekommen werden. Die Schweiz kenne wegen der heute geltenden Fristenregelung, dem breiten Zugang zu sicheren Verhütungsmitteln und der immer professionelleren Sexualkunde eine der tiefsten Schwangerschaftsabbruchraten weltweit, sagte die frühere CVP-Ständerätin Madeleine Amgwerd (JU).

Dem von den Initianten genannten Ziel, die Kosten der Krankenversicherung zu senken, fehle jegliche Grundlage, sagte schliesslich FDP-Nationalrätin Isabelle Moret (VD). Die Kosten machten nur gerade 0,4 % der gesamten Gesundheitskosten aus. Der Bundesrat hat die im Juli 2011 eingereichte Volksinitiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“ vor 3 Wochen zur Ablehnung empfohlen.

Kath. Wochenzeitung Nr. 25 vom 22. Juni 2012, S. 2:
Indien geht gegen Abtreibung von Mädchen vor

Anteil der Mädchen unter den Neugeborenen in den vergangenen 10 Jahren signifikant (bedeutsam)  gesunken. Ursache ist gezielte Abtreibung nach vorgeburtlicher Geschlechtsbestimmung. Sondereinheiten von Polizei und Gesundheitsbehörden wollen im indischen Bundesstaat Maharasthra gegen die gezielte Abtreibung von Mädchen vorgehen. Nach Angaben der Zeitung „The Hindu“ sollen die Sondereinheiten Arztpraxen und Apotheken nach illegalen Abtreibungspräparaten durchsuchen. Bei den Apotheken würden auch Kundenlisten auf Kliniken überprüft, die auf Ultraschalluntersuchungen spezialisiert seien. In Maharasthra ist der Anteil der Mädchen unter den Neugeborenen laut amtlichen Zahlen in den vergangenen 10 Jahren signifikant gesunken. So seien auf 1’000 geborene Jungen im Jahr 2001 noch 913 Mädchen gekommen; 2011 seien es nur noch 883 gewesen. Experten führen dies auf eine häufigere vorgeburtliche Geschlechtsbestimmung und gezielte Abtreibungen weiblicher Kinder zurück. Frauenorganisationen in Indien beklagen eine lasche (lässige) Handhabung der bestehenden Gesetze zum Verbot pränataler (der Geburt vorausgehend) Geschlechtsselektion. Abtreibungsärzte und Abtreibungskliniken blieben in der Regel von der Polizei unbehelligt.

Kath. Wochenzeitung Nr. 27 vom 6. Juli 2012, S. 2:
Italien: Nach Beratung treiben 85 % der Frauen nicht ab

Jedes der Kinder sei ein Grund mehr, mit der Arbeit fortzufahren, sagte der Vorsitzende der Bewegung, Carlo Casini, dem „Avvenire“. Nötig sei eine grössere Bekanntheit, die jedoch durch eine Art „öffentliche Zensur“ in Italien behindert werde.

Die italienische Lebensschutzbewegung „Movimento per la vita“ hat nach eigenen Angaben im Jahre 2011 mehr als 60’000 Frauen in Konfliktsituationen beraten. 85 % der Schwangeren hätten sich nach einer Beratung für das Kind entschieden und von einer Abtreibung Abstand genommen. Das berichtet die italienische Tageszeitung „Avvenire“ unter Berufung auf den Jahresbericht der Lebensschutzbewegung.

Die grosse Mehrheit der in den 329 Zentralen betreuten Frauen seien nicht Italienerinnen, heisst es in dem Bericht weiter. Hätten 1990 noch rund 16 % der Frauen eine fremde Nationalität gehab, seien es im vergangenen Jahr 82 % gewesen. Seit der Gründung der Bewegung im Jahr 1975 seien durch ihre Unterstützung insgesamt rund 140’000 Kinder geboren worden.

Jedes der Kinder sei ein Grund mehr, mit der Arbeit fortzufahren, sagte der Vorsitzende der Bewegung, Carlo Casini, dem „Avvenire“. Nötig sei eine grössere Bekanntheit, die jedoch durch eine Art „öffentliche Zensur“ in Italien behindert werde. „In einem Land, in dem es im öffentlichen Fernsehen Werbespots gegen die Aussetzung von Tieren gibt, gelingt es nicht, Botschaften zugunsten des menschlichen Lebens auszustrahlen“, kritisierte er.
→ Kinderfürsorge-Zentrum

Kath. Wochenzeitung Nr. 27 vom 6. Juli 2012, S. 3, Petra Lorleberg:
Achtung: Tabu-Thema!

Abtreibung ist „absolutes Tabu-Thema“. Kein Politiker, Wirtschaftsführer oder Vordenker wage es, dieses Tabu zu brechen, so Kristijan Aufiero, Vorsitzender der Initiative 1000plus, im kath.net-Interview.

Abtreibung ist „absolutes Tabu-Thema“. Dies sagt Kristijan Aufiero, der Vorsitzende der Initiative 1000plus, welche sich für das ungeborene Leben einsetzt. Die massenweise Abtreibung, erläutert Aufiero im kath.net-Interview, ist die Hauptursache für den Kindermangel in unserer Gesellschaft, doch „kein Politiker, kein Wirtschaftsführer und kein anderer prominenter „Vordenker“ der Nation hat bislang den Mut aufgebracht, dieses Tabu zu brechen und Konsequenzen zu fordern“. (…)

bz BASEL vom 25. Juli 2012, S. 20:
Grausiger Fund – Föten im Wald

In Russland sind 250 Embryonen entdeckt worden – sie stammen womöglich von illegalen Abtreibungen. Spaziergänger seien in einem Waldstück im Ural auf vier Plastiktonnen voller Föten gestossen, teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit.

Abgeordnete fordern nun eine eingehende Untersuchung zur Herkunft der Embryonen. Laut Staatsanwaltschaft wurden die Embryonen rund 75 km nördlich von Jekaterinburg gefunden. Das regionale Innenministerium bezeichnet den Fund als „skandalös“.

Spitäler in Verdacht. Laut Polizei wurden die Embryonen möglicherweise von Spitälern illegal im Wald entsorgt. Die Tonnen waren mit vier Nummern versehen, die auf vier Spitäler hindeuten könnten. Experten werten den Fund als Hinweis auf einen kriminellen Handel mit Föten. In Russland würden Jahr für Jahr fünf bis sechs Millionen Embryonen nach der zulässigen Frist abgetrieben. – Abtreibungen sind seit der Revolution 1917 erlaubt und heute weit verbreitet. Nach Angaben von Gesundheitsbehörden werden in Russland Jahr für Jahr 1,23 Millionen Schwangerschaften abgebrochen. (AZ/SDA)

Kath. Wochenzeitung Nr. 33 vom 17.08.2012, S. 4, Dompropst Christoph Casetti, Chur:
Am 2. Juni 2002 hat unser Volk mit grosser Mehrheit die Fristenregelung angenommen. Nach dem Schweizerischen Strafgesetz gehört der Schwangerschaftsabbruch zu den strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben. Unter bestimmten Bedingungen wird jedoch auf eine Strafe verzichtet – z. B. wenn das Kind während der ersten 12 Wochen und nach eingehender Beratung getötet wird. Vor der Abstimmung wurde uns weisgemacht, dadurch könne die Zahl der Abtreibungen gesenkt werden. Das ist nicht der  Fall. Seit 2004 liegt die Zahl der offiziell gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche in der Schweiz jedes Jahr bei rund 11’000. Das sind etwa sieben Abbrüche pro 1’000 Frauen zwischen 15 und 44 Jahren oder 132 Abbrüche pro 1’000 Lebendgeburten. Mit anderen Worten: Etwa 13 auf 100 Kinder werden vor der Geburt getötet. (…) bzw. etwa 35 Kinder werden im Durchschnitt je Tag abgetrieben.

Kath. Wochenzeitung Nr. 38 vom 21.09.2012, S. 3:
Grandioser Auftritt für das Leben

Ein Bild sagt mehr als 1’000 Worte. Fotos und Filme des „Marsch für s’Läbe 2012“ erzählen die Geschichte von begeisterten Menschen, die sich aufgemacht haben, die Herrlichkeit und Einzigartigkeit des Lebens öffentlich zu bezeugen. Scharen von Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männern jeden Alters sprühten vor Leben und verlangten das Recht auf Leben für jedes Ungeborene.

Gemäss Schätzungen der Organisatoren wagten sich gegen 2’000 Personen trotz Attacken von linken Aktivisten auf die Zürcher Strassen, um gegen das Unrecht der Abtreibung zu protestieren. Nachzählungen des Bildmaterials werden die Nennung einer genaueren Zahl ermöglichen. Die Medien drücken die Zahl der Besucher einmal mehr nach unten. Offenbar ist es ihnen unangenehm, wenn Christen mit Gebet und politischem Bekenntnis öffentlich auftreten. Beim Marsch 2010 machte Tele Züri aus 800 gezählten Teilnehmern deren 300. Die Zahl der Teilnehmer 2011 wurde von der Polizei in Umlauf gebracht. So konnten die Medien sich zu den 1’500 Teilnehmenden nur ausschweigen. Sie berichteten einfach primär über die Chaoten und den Polizeieinsatz mit Tränengas und Wasserwerfer. Der Marsch 2012 war nun überdeutlich viel grösser, als jener 2011. Wiederum verlegt sich die NZZ online aufs Verniedlichen und berichtet von 1’000 Personen.

Was auch immer die Medien erzählen. Die Organisatoren des „Marsch für s’Läbe“ und viele Mitchristen lassen sich weder durch Attacken von Anarchisten noch durch verzerrende Medienberichte auf ihrem Lebensmarsch aufhalten. Kurzreferate im Rahmen der Kundgebung auf dem Zürcher Münsterhof ermutigten denn auch dazu, sich ohne Einschränkung für das Lebensrecht der Ungeborenen einzusetzen. Eine Hebamme, die ihren Traumberuf aufgeben musste, weil sie sich weigerte, bei Abtreibungen mitzuwirken, rief dazu auf, sich mutig für das richtige Handeln zu entscheiden. Auch wenn es zu existenziellen Einschränkungen auf dem Lebensweg führt. Und Nationalrat Alois Gmür, CVP Schwyz, erzählte, wie er sich als Christ und Politiker für das Leben stark macht. Als Präsident des Spitals Einsiedeln war er mitverantwortlich für die Eröffnung des ersten Babyfensters in der Schweiz. In nächster Zukunft sollen in weiteren Schweizer Spitälern solche Babyklappen eröffnet werden.

Nach der Auswertung des Marsches wird das OK die Weichen für weitere Aktionen und den „Marsch für s’Läbe 2013“  stellen. Zu den 11 Organisationen aus dem evangelischen und katholischen Umfeld, die den Marsch 2012 verantwortet haben, haben sich bereits 3 weitere Vereinigungen interessiert gezeigt, in der Trägerschaft mitzuwirken. Jedes einzelne Kind im Mutterleib, das leben möchte, ist es wert, den „Marsch für s’Läbe“ ohne Ende weiter zu führen.

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Kath. Wochenzeitung Nr. 44 vom 2. November 2012, S. 2:
Kriegsschiffe gegen das Todesschiff

Kein Platz für das Abtreibungsschiff aus Holland in Marokko. Die Behörden haben den Hafeneingang in Smir mit Kriegsschiffen versperrt.

Die marokkanischen Behörden haben den Hafen von Smir gegen das Abtreibungsschiff der niederländischen Organisation „Women on Waves“ („Frauen auf Wellen“) abgeriegelt. Wie die Organisation mitteilte, sei der Hafeneingang durch Kriegsschiffe versperrt. Es gebe ein massives Polizeiaufgebot. „Women on Waves“ prüften derzeit andere Möglichkeiten, an die marokkanische Küste zu gelangen.

Die Organisation will in internationalen Hoheitsgewässern vor der Küste die  Tötung ungeborener Kinder bis zur siebten Schwangerschaftswoche gemäss niederländischem Recht anbieten. In Marokko ist dies allerdings verboten. Als Abtreibungsmittel verwenden „Women on Waves“ nach eigenen Angaben das Tablettenpräparat Misoprostol, das sie unter Berufung auf die Weltgesundheitsorganisation WHO als „Medikament“ bezeichnen. Auf dem Schiff sei eine Telefon-Hotline eingerichtet, über die sich Marokkanerinnen über die Möglichkeiten zur Abtreibung informieren können. Seit 2003 hat „Woman on Waves“ in Ländern wie Spanien, Portugal, Irland oder Polen wiederholt mit Abtreibungen in internationalen Gewässern Aufmerksamkeit erregt.

Kirche heute 46/2012 November, S. 2:
Abtreibungen keine Privatsache

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) lehnt die Forderung der Volksinitiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“ ab. Die Initianten fordern eine Streichung der Kostenübernahme einer Abtreibung durch die Krankenversicherung. Der SEK begründet seine Stellungnahme damit, dass soziale und wirtschaftliche Missstände eine ungewollt schwangere Frau so bedrohen können, dass sie dem „sozialen Tod“ ausgesetzt sei. Hier trage die gesamte Gesellschaft Verantwortung. Auch die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates rät zur Ablehnung der Initiative. Quelle: Kipa

Kath. Wochenzeitung 49/2012 November, S. 2:
Abtreibungsfinanzierung: Uneinigkeit

Der St. Galler Bischof Markus Büchel und Abt Martin Werlen kritisieren die Initiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“, wie die Zeitung Blick berichtet. Büchel wirft der Initiative vor, dass es ihr nicht um die Minderung, sondern „nur um die Finanzierung von Abtreibungen“ gehe, und warnt in diesem Zusammenhang vor einer Zweiklassen-Medizin. Werlen kritisiert, dass das Problem der Abtreibung auf eine Privatangelegenheit reduziert werde. Der Churer Bischof Vitus Huonder und der Churer Weihbischof Marian Eleganti hingegen sehen in der Initiative einen Gewissenskonflikt thematisiert.

Kath. Wochenzeitung Nr. 21/2013 Mai, S. 14
Der Babykiller

Der US-Abtreibungsarzt Kermit Gosnell wurde kürzlich wegen dreifachen Mordes verurteilt. Zuvor hatten linksliberale Medien den Gerichtsprozess medial boykottiert. Pro-Life-Gruppen sind mit der Entscheidung zufrieden.

In den USA wurde Kermit Gosnell, ein Betreiber einer Abtreibungsklinik, wegen dreifachen Mordes verurteilt. Der Arzt hatte Babies, die lebendig zur Welt gekommen waren, auf grausame Weise mit einer Schere getötet. Das Gericht im US-Bundesstaat Pennsylvenia sah es als erwiesen an, dass der Abtreibungsarzt auch 21 Abtreibungen bei Frauen vornahm, bei denen die 24. Schwangerschaftswoche (6 Monate!) überschritten wurde. Zu diesem Zeitpunkt sind Babies übrigens unter medizinsicher Intensivbetreuung auch ausserhalb des Mutterleibes bereits lebensfähig. In Pennsylvenia sind Spätabtreibungen bis zu diesem Zeitpunkt legal. Auch in Österreich wäre übrigens eine Abtreibung zu diesem Zeitpunkt theoretisch möglich, wenn beispielsweise ein „schwerer Schaden für die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren“ dies erforderlich macht oder eine „ernste Gefahr besteht“, dass das Kind geistig oder körperlich schwer geschädigt sein werde oder falls die Schwangere zur Zeit der Schwängerung unmündig gewesen ist.

Von Pro-Life-Gruppen wurde das Urteil begrüsst. Bereits im Vorfeld gab es massive Kritik an Medien, weil diese die Berichterstattung über den Gerichtsprozess boykottiert hatten. Das Strafmass steht noch nicht fest. Dem Abtreibungsarzt Gosnell droht jedoch die Todesstrafe.

Katholische Wochenzeitung 38/2013 September, S. 4, Pressedienst „Marsch fürs Läbe“
Ein Fest fürs Leben trotz starker Gegenwehr

Über 2’000 Personen demonstrierten friedlich für das Lebensrecht aller Menschen. 2’100 Personen (vom Veranstalter handgezählt) haben am vierten „Marsch fürs Läbe“ teilgenommen, der am 14.09.2013 unter massivem Polizeischutz in Zürich stattgefunden hat. Erstmals konnte die Kundgebung für das Lebensrecht der Ungeborenen ohne Störung der links-autonomen Chaoten durchgeführt werden. Ein buntes Programm aus berührenden Lebensgeschichten, guter Musik und mit einem politischen Statement gegen die Abtreibung von Nationalrat Erich von Siebenthal, SVP BE, begeisterte das Publikum. – Die Organisatoren sehen sich durch die wachsende Beteiligung stark ermutigt, den „Marsch fürs Läbe“ auch 2014 durchzuführen. (…)

Katholische Wochenzeitung 38/2013 September, S. 13
Spanien: Regierung will Abtreibungsgesetz verschärfen
Konservative wollen bisherige Regelungen teilweise aufheben

Spaniens konservative Regierung will die Abtreibungsgesetze verschärfen. Justizminister Alberto Rutz-Gallardon kündigte an, dass die regierende Volkspartei bis Ende Oktober 2013 dazu einen Gesetzentwurf vorlegen werde. Danach sollen einige 2010 unter der sozialistischen Vorgängerregierung eingeführte Regelungen geändert werden. Danach sind Abtreibungen bis zur 14. Schwangerschaftswoche ohne Einschränkungen erlaubt. Die Frist kann bis zur 22. Woche verlängert werden, wenn ein Risiko für die Gesundheit der Frau besteht oder es Hinweise auf schwere Behinderungen des Ungeborenen gibt. In den schwersten Fällen kann die Schwangerschaft auf Empfehlung einer Ethikkommission ohne zeitliche Begrenzung abgebrochen werden. Zudem können Mädchen im Alter von 16 ud 17 Jahren Abtreibungen ohne Einwilligung der Eltern vornehmen lassen, wenn sie sich von einem Psychiater beraten lassen. Die Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy will sich wieder mehr an den Regelungen des früheren Abtreibungsgesetzes aus dem Jahre 1985 orientieren. Danach waren Abtreibungen nur erlaubt, wenn die Frau vergewaltigt wurde, das Kind voraussichtlich Missbildungen hatte oder schwere psychische oder physische Schäden bei der Mutter drohten. Von den rund 47 Millionen Spaniern sind etwa 90 % Katholiken. Etwa 3 % der Einwohner sind Mitglied einer protestantischen Gemeinschaft. Die übrigen sind meist konfessionslos.

Katholische Wochenzeitung Nr. 48 vom 29.11.2013, S. 9, Chris Post
Abtreibung ist Frauenleid, nicht Frauenrecht!

Warum ist Abtreibung immer noch ein Tabu-Thema? Obwohl so viele Frauen betroffen sind? Obwohl so viele Menschen mit der momentanen Fliessbandabtreibung nachweislich nicht einverstanden sind? „Ich finde, dass Frauen selbst über ihren Körper entscheiden können sollen. Mit allen Konsequenzen.“ Mit diesen Worten spendete jüngst eine Journalistin dem „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ einige tausend Euro (die ihr vorher die Medienkommission der Deutschen Bischofskonferenz als Preisgeld zugesprochen hatte. Red. KWZ). Das Schlagwort „sexuelle Selbstbestimmung“ begegnet uns in der Pro-Life-Bewegung regelmässig und gehört entlarvt, weil es nichts anderes als eine riesige Lüge ist, die Frauen unter dem Deckmantel von Frauenrechten ausbeutet und verletzt. (…)

Kirche heute 5/2014 Januar, S. 2
Papst Franziskus verurteilt Abtreibungen

In seiner Rede zum Neujahrsempfang der beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomaten hat Papst Franziskus Abtreibungen als Teil der Wegwerfkultur verurteilt. Der Gedanke, dass viele Kinder als Opfer von Abtreibungen niemals das Licht der Welt erblickten, sorge für Entsetzen. In seinem ersten Lehrschreiben „Evangelii gaudium“ hatte Franziskus ausgeschlossen, dass die Kirche ihre Position zur Abtreibung ändert, aber auch eingeräumt, dass die Kirche oft wenig dafür getan habe, Frauen zu begleiten.

OR Nr. 5 vom 31.01.2014, S. 3
Papst Franziskus hat seine Unterstützung für Abtreibungsgegner in den USA bekundet. „Ich schliesse mich dem Marsch für das Leben in Washington mit meinen Gebeten an“, schrieb der Heilige Vater in einer über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreiteten Botschaft. „Möge Gott uns helfen, jedes Leben zu respektieren, besonders das am meisten verletzliche.“ Der Marsch fand zum 41. Mal statt. Er erinnert an den Jahrestag der Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in den USA durch das Oberste Gericht im Januar 1973.

Katholische Wochenzeitung Nr. 28/2014 Juli, S. 14
Schweiz: Abtreibung nur wegen des falschen Geschlechts?

In der Schweiz können Kinder abgetrieben werden, nur weil sie das falsche Geschlecht haben. Es gibt keine rechtliche Handhabe, eine solche Entscheidung zu verhindern. Darüber berichtete die „Aargauer Zeitung“. Die Ständerätin Pascale Bruderer (Sozialdemokratische Partei) zeigte sich davon alarmiert und will dem einen Riegel vorschieben. Auch in der Schweiz gebe es Eltern aus anderen Kulturkreisen, die zu einer Abtreibung bereit seien, einzig weil das ungeborene Kind nicht das erwünschte Geschlecht habe, so Bruderer (Mutter zweier Töchter). Das wolle sie mit ihrer Motion verhindern.

Katholische Wochenzeitung 33/2014 August, S. 11
Abtreibung verweigert – Stadt Warschau entlässt Klinikchef

Wegen der Verweigerung einer legalen Abtreibung will die Stadt Warschau einen Klinikchef entlassen. Das kündigte neulich Oberbürgermeisterin Hanna Gronkiewicz-Waltz an. Klinikdirektor Bogdan Chazan habe gegen seine ärztliche Pflicht verstossen und unterlassen, der schwangeren Frau zumindest einen möglichen Ort für die zulässige Abtreibung zu nennen, sagte die rechtsliberale Politikerin als Begründung. Chazan, Chef der städtischen „Klinik der Heiligen Familie“, hatte einer Frau einen Schwangerschaftsabbruch verweigert, obwohl bei deren ungeborenem Kind schwere Kopf- und Hirndefekte festgestellt wurden. In diesem Fall ist Abtreibung in Polen gesetzlich erlaubt. Der staatliche Gesundheitsfonds NFZ, Polens einzige Krankenkasse, hatte in dem Fall vor wenigen Tagen umgerechnet knapp 17’000 Euro Strafe gegen das Krankenhaus verhängt. (…)

Katholische Wochenzeitung 39/2014 September, S. 6
Das Nein zum Kind wächst
Rückgang gemeldeter Abtreibungen nicht erstaunlich – Immer weniger Frauen im gebärfähigen Alter

„Das Nein zum Kind in Deutschland wächst, auch wenn die Zahl der gemeldeten Abteibungen sinkt.“ Mit diesen Worten hat die Bundesvorsitzende der „Christdemokraten für das Leben (CDL) Mechthild Löhr auf die jüngsten Angaben des Statistischen Bundesamtes reagiert. – Danach lag die Zahl der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland im zweiten Quartal des Jahres bei rund 24’500; das waren 4,9 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Im ersten Quartal 2014 wurden rund 27’900 Abtreibungen verzeichnet, ein Rückgang um 0,6 % zum Vergleichszeitraum. – Wie Löhr der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ sagte, ist diese Entwicklung nicht erstaunlich. In Deutschland gebe es immer weniger Frauen im gebärfähigen Alter. Seit 1973 habe sich ihr Anteil nahezu halbiert. Jede fünfte Frau bleibe inzwischen kinderlos. Bei den Akademikerinnen seien es sogar 30 %. – Tendenz steigend. Löhr zufolge, werden ausserdem nicht alle Abtreibungen gemeldet. Hinzu komme, dass im ersten Halbjahr in Deutschland Hunderttausende „Pillen danach“ verkauft worden seien. Sie hätten zum Teil frühabtreibende Wirkung. Die CDL ist eine Initiative in der CDU/CSU mit rund 5’000 Mitgliedern, darunter zahlreiche Bundestags-, Landtags- und Europaabgeordnete sowie Kommunalpolitiker.

Katholische Wochenzeitung 39/2014 September, S. 12
Frankreich: Frauen verzichten auf künstliche Verhütung

Eine französische Studie hat zunehmendes Interesse  französischer Frauen für natürliche Methoden der Empfängnisregelung gezeigt. – Die Popularität künstlicher Verhütung sei bei französischen Frauen im Sinken. Deren Vertrauen in eine sexuelle Freiheit, die man durch ein erhöhtes Risiko für die eigene Gesundheit gewinne, gehe zurück, schreibt Lucetta Scaraffia, Professorin für Geschichte an der Universität „La Sapienza“ für die Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“. Junge Frauen würden die „Verhütungspropaganda“ nicht länger akzeptieren, fährt die als „katholische Feministin“ bezeichnete Scaraffia fort. Sie nimmt auf einen Bericht der französischen Tageszeitung „Le Monde“ Bezug. Die Zeitung berichtete über eine Studie, die ein verstärktes Interesse französischer Frauen an natürlichen Methoden der Empfängnisregelung zeigte. Mittlerweile würden diese von 9,5 % der Frauen angewendet. Das sei eine Steigerung um 3,4 Prozentpunkte seit 2010. Als Gründe gaben die Frauen „Umweltschutz“, „Sorge um gesundheitliche Auswirkungen künstlicher Hormone“ und „Allergien gegen Latex-Kondome“ an (griech. Latex = Kautschukmilch). – Möglicherweise sei diese Entwicklung der Beginn einer Rehabilitierung (Ehrenrettung) der Enzyklika „Humanae vitae“ von Papst Paul VI., schreibt Scaraffia. In diesem Rundschreiben hat Paul VI. künstliche Verhütungsmethoden als nicht mit dem ehelichen Akt vereinbar abgelehnt.

Katholische Wochenzeitung 42/2014 Oktober, S. 11
Vatikan prangert Diskriminierung katholischer Krankenschwestern an

Der Vatikan hat eine Diskriminierung von Angestellten im Gesundheitswesen angeprangert, die sich aus Gewissensgründen weigern, an einer Abtreibung mitzuwirken. In einigen Ländern müssten Krankenschwestern und -pfleger, die nicht an Programmen teilnehmen wollten, die eine Abtreibung begünstigten, um ihren Arbeitsplatz fürchten oder würden gar erst nicht eingestellt, sagte der Sekretär des päpstlichen Gesundheitsrates, Jean Marie Mupendawatu, in Dublin auf dem Weltkongress des „Internationalen katholischen Komitees der Krankenschwestern und Medizinisch-Sozialen Assistenten.“ – Zudem müssten die betreffenden Personen damit rechnen, nicht befördert zu werden, zitierte die vatikanische Tageszeitung L’Osservatore Romano (Freitagsausgabe) den Geistlichen. Zugleich forderte der vatikanische Vertreter demnach in Dublin ein mutiges Eintreten für den Schutz des Lebens. Die Beschäftigten im Gesundheitswesen müssten „Diener und Hüter des Lebens“ sein.

Katholische Wochenzeitung 43/2014 Oktober, S. 13
Abtreibung – Ein neues Menschenrecht?

Kommen „Menschenwürde“ und das „Recht auf Leben“ Kindern schon vor ihrer Geburt zu? Internationale Organisationen propagieren ein „Menschenrecht auf Abtreibung“. Von UNO und EU gefördert, bieten sie die Tötung Ungeborener weltweit an, angeblich im Interesse der „reproduktiven Gesundheit“ der Frauen und ihres Selbstbestimmungsrechtes. Die im nachstehend genannten Buch gesammelten Beiträge sachkundiger Autoren setzen sich, aus unterschiedlicher Perspektive, mit dieser Propaganda und Praxis kritisch auseinander. Sie zeigen ihre verhängnisvollen Folgen für die Frauen, die Familien und für die Gesellschaft auf und beleuchten die Rolle der Ärzteschaft sowie der Medien.
Bernward Büchner/Claudia Kaminski/Mechthild Löhr, Abtreibung – Ein neues Menschrecht? SINUS-Verlag

Katholische Wochenzeitung Baden/CH, 47/2014 November, S. 4
Gericht in Israel: Eltern hätten behindertes Kind abtreiben sollen

Krankenkasse will nicht für die Pflege aufkommen. In Israel hat sich ein Ehepaar gegen eine Abtreibung entschieden und muss nun alle Aufwendungen für die Pflege des gelähmten Kindes aus eigener Tasche bezahlen. Das berichten israelische Medien. Danach hat der Hohe Gerichtshof am 5. November 2014 in Jerusalem entschieden, dass das Ehepaar der Empfehlung eines Arztes zur Abtreibung hätte folgen müssen. Er hatte bei einer Vorsorgeuntersuchung  eine Behinderung festgestellt. Das Ehepaar hatte zusätzlich einen inzwischen verstorbenen Rabbiner um Rat gebeten. Er lehnte eine Abtreibung ab. Davon erfuhr die Krankenversicherung Meuhedet nach der Geburt des Kindes. Sie weigerte sich, die Betreuungskosten zu übernehmen. Dagegen klagten die Eltern und bekamen zunächst recht. Doch Meuhedet legte erfolgreich Berufung ein. Das Hohe Gericht argumentierte, dass für medizinische Fragen ein Arzt zuständig sei und kein Rabbiner. Die Eltern hätten zu Unrecht auf den Geistlichen gehört und müssten nun die Konsequenzen tragen.

Katholische Wochenzeitung 6/2015 Februar, S. 6 von Giuseppe Nardi
Verkehrte Moral – Religionslehrer zeigt Schülern „Der stumme Schrei“ und wird suspendiert

Wegen eines Videos wurde ein Religionslehrer am Realgymnasium „Cardano“ von Mailand vom Dienst suspendiert. Er hatte seinen Schülern im Rahmen des Unterrichts den Dokumentarfilm „Der stumme Schrei“ (The Silent Scream) aus dem Jahre 1984 gezeigt. Der Film zeigt anhand von Ultraschallaufnahmen, wie ein ungeborenes Kind ermordet wird. Der Film ging massgeblich auf die Erfahrungen des ehemaligen Abtreibungsarztes Bernard Nathanson zurück. Nathanson gehörte neben Feministinnen wie Betty Friedman zu den einflussreichsten Agitatoren (Aufklärungs- und Werbetätigkeiten) der Abtreibungslegalisierung in den USA. Später erkannte er seinen Irrtum und wurde zu einem der führenden Lebensrechtsvertreter. Im Film erklärt er, was bei einer Abtreibung mit dem ungeborenen Kind geschieht. Der Filmvorführung war seit Wochen eine Diskussion in der Klasse über Abtreibung vorausgegangen, in der sich die Schüler in zwei Fraktionen spalteten. Der Film habe alle „verstummen“ lassen. Ein Mädchen sei in Tränen ausgebrochen und habe das Klassenzimmer verlassen. Die Reaktion war aber kein Aufschrei gegen den millionenfachen Mord an ungeborenen Kindern. Die Reaktion war ein Protest der Eltern, die es skandalös fanden, dass 16jährige Schülern ein solcher „Schock“ verursacht werde. „Zum Schutz“ der Schüler wurde der 50 Jahre alte Religionslehrer, der seit 8 Jahren am Gymnasium *Cardano“ unterrichtete, vom Schuldirektor suspendiert. Das zuständige Amt der Erzdiözese Mailand leitete eine Untersuchung ein und gab inzwischen bekannt, dass ein Verfahren zur Aberkennung der Lehr-Erlaubnis als Katechet eingeleitet wurde. Als Begründung nannte das Amt „mangelnde pädagogische Eignung“ nach Canon 804, Komma 2 des Kirchenrechts.

Katholische Wochenzeitung Baden CH 20/2015 Mai, S. 11
Scharfe Kritik an Massenabtreibungen bei „Mehrlingsreduktion“

„Focus“: Geistliche und Politiker kritisieren vielfachen Tod gesunder Kinder bei Mehrlingsschwangerschaften in Deutschland. – Bei der sogenannten „Mehrlingsreduktion“ wird Kindern im Mutterleib Kaliumchlorid ins Herz gespritzt, sie sterben kurz darauf. Diese Fortpflanzungs-Barbarei steht auch in der Schweiz bei der PID-Vorlage vom 14. Jun 2015 zur Diskussion! – Scharfe Kritik an der massenhaften Abtreibung von ungeborenen Kindern kommt von Politikern und Geistlichen. Experten gehen von hunderten von Kindern bei Mehrlingsschwangerschaften in Deutschland aus, doch bisher gibt es darüber kein aussagekräftiges Zahlenmaterial. (…)

Katholische Wochenzeitung 35/2015 September, S. 11, Herbert Meier
Abtreibungspillen sollen mittels Drohnen nach Polen geflogen werden

Die Pro-Abtreibungsorganisation „Women on Waves“ („Frauen auf Wellen“) will Abtreibungspillen mit Hilfe von Drohnen von Frankfurt/Oder nach Slubice transportieren. Die Pillen sind in Polen nicht zugelassen. Dies gibt die Organisation auf ihrer Internetseite bekannt. Polnische Pro-Abtreibungsgruppen unterstützen die Aktion. Die Drohnen sollen in Frankfurt an der Oder starten und mittels Fernsteuerung an die am anderen Oderufer gelegene polnische Stadt Sublice geflogen werden. Sie werden Pakete mit Abtreibungspillen an Bord haben. (…)

Katholische Wochenzeitung Baden/CH, 45/2015 November, S. 11
Planned Parenthood gibt Handel mit Körperteilen abgetriebener Kinder zu

Die internationale Abtreibungsorganisation und gleichzeitig weitgrösster Abtreiber, Planned Parenthood, gab den Verkauf von Körperteilen abgetriebener Kinder zu. Die Vorsitzende des Abtreibungskonzerns versprach, kein Geld mehr für die Weitergabe von Körperteilen getöteter ungeborener Kinder zu nehmen und meint, damit sei alles „in Ordnung“. – Cecile Richards, die Vorsitzende des Abtreibungsriesen Planned Parenthood, absolvierte in den vergangenen Monaten zahlreiche Auftritte bei Fernsehsendern und gab wichtigen Zeitungen der USA, wie der „Washington Post“, Interviews. Das Ziel? Das angeschlagene Image des weitgrössten Abtreibungslobbyisten wieder aufzupolieren. Die abtreibungsbefürwortenden Medien öffneten bereitwillig ihre Tore. Ans Tageslicht kam der Skandal durch die Veröffentlichung von 10 Videos, die mit versteckter Kamera in Einrichtungen von Panned Parenthood aufgenommen wurden. Die Videos der Lebensrechtsorganisation Center for Medical Progress decken eine Reihe illegaler Praktiken auf, darunter illegale Abtreibungen und illegale Organhandel. Sie enthüllten auch den Zynismus (Gefühlslosigkeit), der hinter der Abtreibungsideologie steckt, aber auch das Geschäft, das Planned Parenthood mit der Tötung ungeborener Kinder macht. (…)

OR Nr. 46 vom 13.11.2015, S. 4
Erneut hat Papst Franziskus Abtreibung und Sterbehilfe verurteilt. Das Leben müsse von „der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende“ geschützt werden, sagte er am 6. November 2015 im Vatikan. Zugleich rief er zur „Förderung und Verteidigung“ der Familie auf. Sie sei die „erste Ressource der Gesellschaft“. Viele Familien seien jedoch durch Armut, Krankheit und Arbeitslosigkeit geschwächt. Franziskus äusserte sich vor Mitarbeitern von italienischen Lebenshilfezentren, die sich zu ihrem 35. Nationalkongress in Rom trafen. „Ich ermutige euch, eure wichtige Arbeit für das Leben fortzusetzen, so der Papst.

bz BASEL vom 25.01.2016, S. 1
Bethedsa-Spital Basel: Sind Abtreibungen erlaubt?

Bisher führten die Ärzte im christlichen Privatspital keine Abtreibungen durch. Doch nun ändert sich möglicherweise diese Ideologie. Denn ab Anfang Februar 2016 wird die Frauenklinik Bruderholz dem Spital in Basel angegliedert. Grundlage der Diskussion: In der Frauenklinik des Kantonsspitals Baselland werden Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Bethesda-Spitaldirektor Thomas Rudin weist darauf hin, dass die Meinung seines Personals nicht unterschätzt werden dürfe. Der Verwaltungsrat des Bethesda wird im März entscheiden, ob im christlichen Spital künftig auch Schwangerschaftsabbrüche ausgeführt werden.

bz BASEL vom 24.03.2016, S. 21, Michael Nittnaus
Bethesda-Spital  Basel setzt bei Abtreibungen Ethik über alles

Aus Überzeugung. Das christliche Privatspital in Basel will keine Schwangerschaftsabbrüche anbieten, obwohl es das Komplettangebot der Frauenklinik Bruderholz übernehmen sollte. – Der Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomas Weber liess vergangenen Spätsommer im Landrat keine Zweifel daran, was der Kanton von der Kooperation des Bruderholz- mit dem Bethesda-Spital erwartet: „Das gesamte, bisher bestehende Angebot der Frauenklinik im Bruderholz wird ins Bethesda-Spital verlagert“, antwortete er auf die Frage von SP-Landrätin Regula Meschberger, wie die Grundversorgung im Bereich Gynäkologie nach dem Umzug gewährleistet werde. Am Bruderholz-Spital wurden bis zum Wechsel der Frauenklinik vom 1. Februar auch stationäre Abtreibungen durchgeführt. Seit gestern steht fest: Dieses Angebot wird es am Bethesda trotzdem nicht geben. Die Stiftung Diakonat Bethesda, der das Spital gehört, teilt mit, „in der Bethesda Frauenklinik weder Abtreibungen durchzuführen noch Rezepte zu verschreiben, die einen Schwangerschaftsabbruch bewirken“. (…)
10’249 Abtreibungen wurden 2014 in der Schweiz offiziell verzeichnet. Laut Bundesamt für Statistik entschieden sich 271 Baslerinnen und 261 Baselbieterinnen zu diesem Schritt. 70 % werden medikamentös und 30 chirurgisch herbeigeführt. In Basel-Stadt bietet von den Spitälern das Unispital, in Baselland seit dem 1. Februar 2016 nur noch das Kantonsspital Liestal stationäre Eingriffe an. Da mittlerweile aber nicht nur medikamentöse, sondern auch viele chirurgische Abtreibungen ambulant gemacht werden, kann der Grossteil weiter am Bruderholzspital durchgeführt werden.

bz BASEL vom 22.11.2016, S. 9
Papst erlaubt Priester dauerhaft Vergebung

Papst Franziskus erlaubt katholischen Priestern dauerhaft, Abtreibungen zu vergeben. Priester hätten künftig das Recht, Frauen von der „Sünde der Abtreibung“ loszusprechen, schrieb das katholische Kirchenoberhaupt in einem apostolischen Brief zum Abschluss des Heiligen Jahres. Die Regelung, die zuvor auf das Heilige Jahr begrenzt war, wird damit ausgeweitet. (SDA)

Kath. Wochenzeitung Baden CH, 5/2017 Februar, S. 4
Trump unterzeichnet Dekret gegen Planned Parenthood!

Ab sofort dürfen weltweit keine US-Steuergelder mehr für Planned Parenthood International verwendet werden. Uneingeschränktes Lob gab es von der US-amerikanischen Bischofskonferenz. Trumps Pressesprecher sagte: „Trump ist ein „Pro-Life-Präsident“.
US-Präsident Donald Trump hat als eine seiner ersten Massnahmen ein Dekret unterzeichnet, mit dem ab sofort jegliche finanzielle Unterstützung für die Abtreibungsorganisation Planned Parenthood International gestrichen wird. Diese Anordnung gehört zu den ersten des neuen US-Präsidenten. Obama hatte übrigens 8 Jahre zuvor als eine seiner ersten Amtshandlungen die Finanzierung der Abtreibungsorganisation wieder ermöglicht. Jetzt hat Trump dies wieder rückgängig gemacht.
Pro-Life-Gruppen in den USA sind über diese Amtshandlung von Trump, den aie auch im Wahlkampf sehr aktiv unterstützt hatten, begeistert.
Für die US-amerikanische Bischofskonferenz reagierte Timothy Kardinal Dolan auf Trumps Entscheidung mit uneingeschränkter Zustimmung. Dolan, der der Vorsitzende des Pro–Life-Komitees der Bischofskonferenz ist, erläuterte in seiner Stellungnahme: „Dies ist ein willkommener Schritt“, der das „grundlegendste Menschenrecht – das Recht auf Leben“ wieder stärke. Die US-amerikanische katholische Bischofskonferenz ist bereits lange prägnant aktiv im Lebensschutz.
Trumps Pressesprecher Sean Spicer erläuterte in einer Pressekonferenz in diesem Zusammenhang wörtlich: „Der Präsident hat völlig klargemacht, dass er ein ‚Pro-Life-Präsident‘ ist“, er „steht für alle Amerikaner ein, auch für die ungeborenen“.

„Schöne neue Welt“ (Kommentar zur obenstehendem Artikel)

Trump bestätigte damit mit einer seiner ersten Ececutive Orders eine der übelsten „Giftpflanzen“ des modernen Neo-Kolonialismus: die Milliarden-Finanzierung des Massenmordes an ungeborenen Kindern in anderen Ländern, insbesondere der Dritten Welt.
Trump kehrte damit zur Mexiko City Policy Ronald Reagans zurück, einer Regelung, welche die staatliche Finanzierung von Abtreibungen in anderen Ländern durch Regierungsstellen und NGOs unterbindet. Obama war übrigens ein besonders fanatischer Propagandist und Unterstützer von Planned Parenthood, der weltweit grössten Institution für den industriellen Massenmord an Kindern.
Diese verachtenswerte Organisation geriet im letzten Sommer in die Schlagzeilen, als enthüllt wurde, dass sie ausgeschlachtete Körperteile und Organe von getöteten Kindern weiterverkauft.
Planned Parenthood verteidigte sich mit der Behauptung, sie mache mit dem Verkauf keinen Gewinn, sondern decke nur ihre Unkosten. Schöne neue Welt! Herbert Meier

bz BASEL vom 24.02.2017, S. 8, Dominik Straub, Rom
Rom: Das Recht auf Abtreibung ist in Gefahr

In dem katholischen Land gibt es immer weniger Ärzte, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. – Das hat es seit der Legalisierung des Schwangerschaftsabbruches in Italien vor fast 40 Jahren noch nie gegeben: Bei der Ausschreibung zur Besetzung zweier offener Frauenarzt-Stellen hat die Leitung des grossen Römer San-Camillo-Spitals (zwischen Trastevere und Portuense) zur Bedingung gemacht, dass die Bewerber keine „Verweigerer aus Gewissensgründen“ seien. Mit anderen Worten: Die neuen Gynäkologinnen oder Gynäkologen müssen sich verpflichten, auch Abtreibungen vorzunehmen. Das ist in Italien alles andere als eine Selbstverständlichkeit: Landesweit lehnen es 70 % der Frauenärzte ab, diese Eingriffe durchzuführen.
Die Möglichkeit, dass sich die Ärzte und auch das Pflegepersonal an öffentlichen Spitälern aus religiösen oder ethischen Gründen weigern, Abtreibungen durchzuführen, ist vom Gesetz über den Schwangerschaftsabbruch aus dem Jahre 1981 ausdrücklich vorgesehen. Entsprechend scharf ist die Kritik am Vorgehen der Römer Klinik: „Statt Abtreibungen zu fördern, sollte die öffentliche Hand die Beratung und die Prävention ausbauen“, erklärte der Sprecher der italienischen Bischofskonferenz. Auch Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin von der kirchennahen Mittepartei NCD betonte, dass die Auswahlkriterien, die die Römer Klinik anwende, „vom Gesetz nicht vorgesehen“ und diskriminierend seien.(…)
Vor allem in den südlichen Regionen, wo die Kirche nach wie vor einen beträchtlichen Einfluss hat, finden die Spitäler kaum noch Ärzte, die Abtreibungen vornehmen: In Sizilien, Apulien, Kampanien, der Basilicata und in Molise liegt der Anteil der „Verweigerer“ zwischen 80 und 90 %. Zum Vergleich: Im ebenfalls katholischen Frankreich liegt er bei 7 % und in Schweden bei 0 Prozent.
„In Italien verfügen nur noch knapp 60 % der öffentlichen Kliniken über ein Zentrum für Schwangerschaftsunterbruch – mit dem Resultat, dass die Frauen zum Teil mehrere hundert Kilometer reisen müssen, um eine Abtreibung legal vorzunehmen“, betonte die Frauenärztin Silvana Agatone. Viele dieser Zentren seien ausserdem überlastet und müssten Patientinnen abweisen. „Wenn ein Spital nur 10 von 30 Frauen behandeln kann – wo bleiben dann die anderen 20?“ fragt die Ärztin. Ihre Antwort: „5 kommen vielleicht am nächsten Tag wieder, 2 werden Mütter, und die verbleibenden 13 verschwinden im Dunkel der Illegalität – oft mit schlimmen Folgen für ihre Gesundheit“. (…)

Kath. Wochenzeitung 9/2017 März, S. 13, Paris (kath.net)
Meinungsdiktatur in Frankreich – Lebensschützern droht Gefängnis!

Das französische Parlament hat einem Gesetzentwurf zugestimmt, der sogenannte „Fehlinformationen“ über Abtreibung unter Strafe stellt – Lebensschützern, die ihrer Meinung vertreten, droht künftig bis zu 2 Jahre Haft.
Künftig kann man mit Gefängnis bis zu 2 Jahren und mit Geldstrafe bis zu 30’000 Euro bestraft werden, wenn man im Internet „abschreckende“ Informationen über die Abtreibung verbreitet. Zwar hatte der Senat mit seiner konservativen Mehrheit noch versucht, das umstrittene Gesetz zu verhindern, doch das Parlament mit seiner sozialistisch ausgerichteten Mehrheit konnte das Gesetz durchbringen. (…)

Gleiche Ausgabe, Seite 3
Politiker zeigt Abtreibungsvideo in Rapsong

Mannheimer Stadtrat Julien Ferrat erklärt: „Eine Abtreibung ist keine ethische Handlung, sondern purer Egoismus. Das Töten menschlichen Lebens ist nicht progressiv, sondern widerwärtig.“
Der Mannheimer Stadtrat Julien Ferrat zeigt in seinem neuen Rapsong „Dieser Konflikt“ ein Abtreibungsvideo. Zu seiner Intention erklärt der Politiker: „Abtreibung ist faktisch erlaubt, soll aber nicht gezeigt werden. Diese Scheinheiligkeit möchte ich aufzeigen.“
In Deutschland finden rund 100’000 Abtreibungen jährlich statt, davon rund 800 in Mannheim. „Eine Abtreibung ist keine ethische Handlung, sondern purer Egoismus. Das Töten menschlichen Lebens ist nicht progressiv, sondern widerwärtig“, erklärt Stadtrat Ferrat.

Katholische Wochenzeitung Baden CH 10/2017 März, S. 14
US-Bischof an Politiker: Kooperation mit Abtreibung ist schwere Sünde

Drei Politiker, die sich öffentlich als katholisch bezeichnen, sind bei Demonstrationen gegen die Streichung öffentlicher Gelder für „Planned Parenthood“ aufgetreten. Der Bischof von Albany hat sie danach an die katholische Lehre erinnert.
Politiker, die sich für Abtreibungen einsetzen, dürften nicht öffentlich behaupten, praktizierende Katholiken zu sein, schreibt Eduard Scharfenberger, der Bischof von Albany (US_Bundesstaat New York) in einer Pressemitteilung. Anlass für die Stellungnahme des Bischofs sind Demonstrationen gegen die Streichung öffentlicher Gelder für „Planned Parenthood“ durch die Regierung Trump. An den Demonstrationen haben 3 Politiker teilgenommen, die sich öffentlich als katholisch bezeichnen. In ihren Ansprachen hatten sich die drei nachdrücklich für die öffentliche Unterstützung von „Planned Parenthood“ aus Steuergeldern eingesetzt.
Als Bischof sei es seine Pflicht, die Politiker an die Lehre der Kirche zu erinnern. Es sei gegenüber den Gläubigen unpassend und stifte Verwirrung, wenn sie sich öffentlich zum katholischen Glauben bekennen und gleichzeitig für Abtreibungen einsetzen würden, schreibt Scharfenberger.
„Abtreibung ist keine Gesundheitsleistung; sie ist die beabsichtigte Tötung einer einmaligen menschlichen Person im Leib der Mutter. Das ist eine wissenschaftliche Tatsache und hat nichts mit Religion oder religiösem Glauben zu tun“, heisst es wörtlich in der Erklärung. Die Kirche halte daher daran fest, dass Abtreibung ein schwerwiegendes moralisches Übel sei. Kooperation mit Abtreibungen sei daher eine schwere Sünde, erinnert Bischof Scharfenberger. „Planned Parenthood“ führt nach eigenen Angaben etwa 320’000 Abtreibungen pro Jahr durch (rund 880 pro Tag). Das ist ungefähr ein Drittel aller in den USA jährlich vorgenommenen Abtreibungen. Der deutsche Ableger von „Planned Parenthood“ ist die Organisation „Pro Familia“.

Katholische Wochenzeitung 15/2107 April, S. 13
USA: Ehemaliger Abtreibungsarzteröffnet Lebensschutz-Klinik

Die „Tepeyac OB/GYN“ bietet medizinische Dienste für Schwangerschaft und Geburtshilfe an, die mit der katholischen Morallehre vereinbar sind. Ihr Leiter Dr. John Bruchalski führt nach seiner Bekehrung keine Abtreibungen mehr durch.
In Fairfax (US-Bundesstaat Virginia) hat ein ehemaliger Abtreibungsarzt eine neue, grosse Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie  eröffnet, die im Sinne des Lebensschutzes steht und arbeitet.
Dr. John Bruchalski, der Leiter der Klinik, hat früher selbst Abtreibungen und Sterilisationen durchgeführt sowie Verhütungsmittel verschrieben. Er war damals der Ansicht, damit seinen Patienten zu helfen. Doch je mehr Abtreibung und Verhütung es unter seinen Patienten gab, desto mehr zerbrochene Beziehungen, Geschlechtskrankheiten und Leiden stellte er unter seinen Patienten fest. Nach Pilgerfahrten nach Guadalupe in Mexiko und Medjugorje  kehrte er zum katholischen Glauben zurück, in dem er aufgewachsen war und stellte seine medizinischen Fähigkeiten in den Dienst des Lebens.

Katholische Wochenzeitung Baden/CH 24/2017 Juni, S. 11
Moskauer Patriarch fordert von russischer Duma Abtreibungsverbot

Archimandrit (Klostervorsteher, Ehrentitel für Priester in der Ostkirche) Theothilactes, der Vertreter des Moskauer Patriarchen, forderte in seiner Rede vor der Duma das Parlament und die Regierung von Russland auf, die Abtreibung unter Strafe zu stellen.
Es ist nicht das erste Mal, dass das Moskauer Patriarchat der russisch-orthodoxen Kirche vor der Duma ein Abtreibungsverbot einfordert. 2015 sprach sich Patriarch Kyrill vor dem Unterhaus der Russischen Föderation dafür aus, die Tötung ungeborener Kinder die staatliche Unterstützung zu entziehen. Eine Aussage, mit der der Patriarch damals bei den Abgeordneten für seine Forderung warb, lautete: „Wenn es uns gelingt, die Zahl der Abtreibungen zumindest um 50 % zu reduzieren, erreichen wir ein stabiles und wirksames Bevölkerungswachstum“. (…)

Katholische Wochenzeitung Nr. 25/2017 Juni, S. 12
Franziskus beruft Abtreibungsbefürworter an Akademie für das Leben

Abtreibung sollte bis zu 18 Wochen nach der Empfängnis legal sein. Erst dann seien Gehirntätigkeit und damit Bewusstsein nachweisbar, sagt Nigel Biggar. – Mit dem anglikanischen Geistlichen Niggel Biggar hat Papst Franziskus einen Wissenschaftler an die Päpstliche Akademie für das Leben berufen, der die Ansicht vertritt, Abtreibung solle bis 18 Wochen nach der Empfängnis legal sein. Biggar ist Professor für Moral- und Pastoraltheologie an der Universität Oxford und leitet deren Zentrum für Theologie, Ethik und das öffentliche Leben. Er ist ausserdem Kanoniker an der Christ Church Cathedral. (…)

Adel, schwarzer, im Vatikan

(siehe auch:  Päpstliches Haus)

Das sind  italienische, vor allem römische Aristokraten, die ihren Titel vom Papst empfangen und selbst viele Päpste hervorgebracht haben, im Unterschied zum „weissen Adel“, der vom weltlichen König ausgezeichnet wurde. Diese päpstlichen Nobilitierungen fanden zur Zeit des Kirchenstaates statt, als der Papst eigener  Herr mit eigenem Territorium, eigener Armee und den Titeln „Papstfürst, Papstherrscher, Papstkönig“ war.

Die Rangordnung im „Schwarzen Adel“ führen die Colonna an. Sie nahmen den Platz zur Rechten des Papstes ein. Weitere Adelsgeschlechter sind: Borghese, Farnese, Orsini, Pallavicini, Doria Pamphilj, Ruspoli. Ihre Domizile, die immer noch einen gewissen Prunk mit herrlichen Palazzi ausstrahlen, zählen zu den kulturhistorischen Kostbarkeiten der Ewigen Stadt. – Nur noch ein Angehöriger des Hochadels hat Einsitz in der Kardinalskommission des Staates der Vatikanstadt (2007).
→ Organigramm

OR Nr. 2 vom 15.01.2010 (Ulrich Nersinger):
Nach dem Beispiel anderer Souveräne verliehen die Päpste Adelstitel. Noch bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts  waren Nobilitierungen durch den Papst keine Seltenheit. Im Pontifikat Pius’ XII. (1939-58) wurden die Adelserhebungen aber immer seltener; zu einer der bekanntesten zählte die Verleihung des Titels einer Gräfin „ad personam“ an Rose Fitzgerald Kennedy, die Mutter des späteren amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. Papst Paul VI. nahm kurz vor der Reform des Päpstlichen Hofs (28.03.1968) die letzten Nobilitierungen vor.

Ulrich Nersinger:  Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof, Band 1, 2010:
Seite 127:

Mit den sogenannten „Legge delle Guarentigie – Garantiegesetzen“ vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen, erst in den Lateranverträgen vom 11.02.1929 wurden die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate rückwirkend anerkannt. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel „concessione pontificia“ eingetragen. Obschon Adelstitel nach dem Ende der Monarchie in Italien eine Abschaffung erfuhren, muss der Gebrauch neuer päpstlicher Adelstitel, wenn deren Inhaber italienischer Staatsbürger sein sollte, bis zum heutigen Tag vom Präsidenten der Republik genehmigt werden.

Seite 128: Gerüchte, dass Papst Johannes Paul II. (Karol Wojtyla, 1978-2005) Verleihungen (besonders an polnische Landsleute) vorgenommen habe, entbehren jeglicher Grundlage.

Seite 134: Der Piusorden (Kollar-Ritter, Grosskreuz-Ritter, Komture mit Stern, Komture, Ritter). In früheren Zeiten war  mit der Ernennung zum Kollar-Ritter die Erhebung in den Adelsstand verbunden, der in direkter Linie an den jeweiligen Erstgeborenen weitergegeben werden durfte. Die beiden Komturklassen bewirkten eine nicht erbliche Nobilitierung. Pius XII. (1939-58) entschied sich dann am 11. November 1939 mit dem Schreiben „Litteris suis“ für eine Aufhebung dieser Gunsterweise. Papst Paul VI. ordnete am 15. April 1966 an, dass die höchste Rangklasse des Ordens ausschliesslich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan.
(Beispiele: Besuche der  Bundespräsidenten Weizsäcker und Carstens)

Ulrich Nersinger, Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof, Band 1, Seite 178:
Eine Reihe von Diensten am Päpstlichen Hof hatten die Päpste in den vergangenen Jahrhunderten römischen Adelsfamilien als erblich übertragen; so stellten die Colonna, Orsini und Torlonia die „Fürstlichen Thronassistenten“, aus den Häusern Savelli und Chigi kam der „Marschall der Heiligen Römischen Kirche und Kustode („Wächter“) des Konklaves“,  die Marktgrafen Patrizi Montoro Naro waren „Bannerträger (→Fahnen) der Heiligen Römischen Kirche“, und das Amt eines „Generalpostmeisters“ versahen die Fürsten Massimo. Mit der Bestimmung „Im Päpstlichen Haus gilt kein einziges Amt erblich“ wurde dieser Tradition ein Ende gesetzt. Der Papst schuf den Grossteil dieser ehemaligen erblichen Dienste ab, einige liess er mit dem Ableben des jeweiligen Trägers „aussterben“, andere passte er den Erfordernissen der Zeit an.

Auch wenn die Colonna und Torlonia weiterhin Thronassistenten blieben – den Zusatz „Fürstliche“ hatte der Papst gestrichen. Die jährliche Audienz für die Patrizier und Adeligen der Stadt Rom fand nicht mehr statt, die für die „aristocrazia nera“ bei den Feierlichkeiten des Papstes reservierten Tribünen wurden abgeschafft, keine der Verpflichtungen am Päpstlichen Hof erforderte mehr den Nachweis der Nobilität.

Ulrich Nersinger, Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof, Band 1, Seite 500. Erfolgte Nobilitierungen im 20. Jahrhundert:

  1. Der Kommandant der Päpstlichen Palatingarde, Oberst Graf Francesco Cantuti Castelvetri, war zugleich Nobelgardist im Ruhestand
  2. Esente Graf Carlo Nasalli Rocca di Corneliano, Adjudant im Kommandostab der Nobelgarde, Verwandter des ehemaligen Maestro di Camera, Mario Nasalli Rocca oder gar Bruder?
  3. Fürst Don Giulio Pacelli, Esente im Rang eines Obersten in der Nobelgarde
  4. Kadett Graf Lamberto Cantuti Castelvetri, im Rang eines Oberstleutnants in der Nobelgarde
  5. Kadett Don Alessandro dei Principi del Drago, im Rang eines Oberstleutnants in der Nobelgarde (S. E. Generalleutnant Fürst Don Mario del Drago, Kommandant der Nobelgarde)
  6. Gardist Graf Virginio Cantuti Castelvetri, im Rang eines Oberleutnants
  7. Graf Francesco Cantuti Castelvetri, Nobelgardist im Ruhestand
  8. Fürst Don Marcantonio Pacelli, Nobelgardist im Ruhestand
  9. Aus der Liste des römischen Adels und Patriziates am Päpstlichen Hof (1968):
    – Ihre Exzellenzen Fürst und Fürstin Pacelli
    – Fürst und Fürstin Marcantonio Pacelli
    – Edler Filippo dei Principi Pacelli
    – Edler Francesco dei Principi Pacelli
    – Fürst und Fürstin Giulio Pacelli
    – Edler Eugenio dei Principi Pacelli
    – Fräulein Amalia Maria dei Principi Pacelli

Hans Küng, Ist die Kirche noch zu retten? Seite 134:
Der römische Bürgersohn Pacelli (Pius XII.) machte als Pontifex maximus (Brückenbauer) seine Neffen zu „Principi“ und praktizierte Nepotismus (Vetternwirtschaft)  im alten Stil. → Orden   → Telefonbuch

Adlerbrunnen in den Vatikanischen Gärten

Er ist der grösste Brunnen im Vatikan. Erbaut vom Holländer Jan van Xanten (in Italien Giovanni Vasanzio genannt) im 17. Jahrhundert. Der Adler oder Greif ist Wappentier der Borghese, der Familie Papst Pauls V. (Camillo Borghese, 1605-21), der diesen Brunnen anlegen liess. Es gibt 100 Brunnen im Vatikan (/Stand 01/2012).
→Wasser vom Braccianersee.

Ad-Limina-Besuch beim Papst

Jürgen Erbacher, Der Vatikan, das Lexikon, S. 11:

Der Ad-Limina-Besuch ist der Pflichtbesuch der Ortsbischöfe „an der Schwelle der Gräber der Apostel Petrus und Paulus – ad limina Apostolorum“, der in regelmässigen zeitlichen Abständen stattfindet. Erste Zeugnisse für Pflichtbesuche von Bischöfen in Rom gibt es aus dem 4. Jahrhundert.

In der Regel kommen die Diözesanbischöfe zusammen mit ihren Weihbischöfen alle 5 Jahre in den Vatikan, um mit dem Papst und Vertretern der Kirche Gespräche zu führen (vgl. cc. 399 – 400 CIC). Zur Vorbereitung schicken sie einen detaillierten Bericht über die Situation in ihren Diözesen. – Der Papst führt mit jedem Diözesanbischof ein Einzelgespräch, das 20 – 25 Minuten dauert. Zudem gibt es zum Abschluss des Ad-Limina-Besuches eine gemeinsame Begegnung aller Bischöfe mit dem Kirchenoberhaupt. – In der Regel besuchen die meisten Bischöfe alle Kongregationen und treffen bei den Päpstlichen Räten eine Auswahl nach Interesse oder anstehenden Problemen im eigenen Bistum.

Stand Dezember 2012: Papst Benedikt XVI. hat alle Ad-Linima-Besuche durchgeführt, d. h., die Besuche beginnen von vorne, mit den italienischen Bischöfen zuerst.

Katholische Wochenzeitung Baden/CH, 49/2014 Dezember, S. 4
Ad-Limina-Besuch

Wenn diese Zeilen erscheinen, befinden sich die Schweizer Bischöfe in Rom zum „Ad-Limina-Besuch“. Der Begriff leitet sich von der „visitatio ad limina apostolorum“ her, dem Besuch bei den Türschwellen der Apostelkirchen „St. Peter und St. Paul“. Und gemeint ist damit die Verpflichtung der Diözesanbischöfe, alle 5 Jahre nach Rom zu wallfahren sowie dem Papst Rechenschaft abzulegen über den Zustand ihrer Diözesen. Bereits aus dem 4. Jahrhundert kennt man Berichte über diese Praxis, die sich dann weiterentfaltet hat. Papst Sixtus V. hat schliesslich 1585 den Verlauf und Inhalt des bischöflichen Rombesuches festgeschrieben. (…) Prälat Dr. Martin Grichting, Chur

OR Nr. 6 vom 10.02.2017, S. 4
Seit diesem Jahr setzt Papst Franziskus bei den turnusmässigen Besuchen von Bischofskonferenzen aus der Weltkirche auf freie Gespräche. Wie Vatikansprecher Greg Burke auf Anfrage von „Kathpress“ bestätigte, wird es deshalb zu den sogenannten „Ad-limina“-Besuchen der Bischöfe keine schriftlichen Reden des Papstes mehr geben. „Papst Franziskus zieht einfach einen umgangssprachlichen Ton vor, wenn er mit den Bischöfen spricht“, begründete Burke den Verzicht auf Redemanuskripte und auf Veröffentlichung inhaltlicher Informationen zu den Begegnungen seitens des vatikanischen Presseamtes.
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siehe unter „APSA“ oder „Wirtschaftsangelegenheiten“

Adoption im Vatikan

In diesem Fall entscheidet über das Ja oder Nein nur der Papst. Letzter bekannter Fall im Jahre 2007: Ein im Vatikan wohnhaftes, kinderloses Ehepaar mit Vatikanbürgerrecht beantragte eine Adoption.