Ore bis Oz

Organigramm: Staat der Vatikanstadt (SCV)

Siehe unter O, Nebenregister „Organigramm…“

Organigramm des Hl. Stuhles

(Apostolischer Stuhl bzw. der Römischen Kurie)
Siehe unter O, Nebenregister „Organigramm…“

OR Nr. 35 vom 02.09.2016, S. 1
Errichtung eines neuen Dikasteriums

Papst Franziskus hat mit einem Apostolischen Schreiben in Form eines „Motu Proprio“ das Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen eingerichtet. Im neuen Dikasterium werden ab dem 1. Januar 2017 die Zuständigkeiten folgender gegenwärtiger Päpstlicher Räte zusammengefasst werden: Päpstlicher Rat für die Gerechtigkeit und Frieden, Päpstlicher Rat „Cor Unum“, Päpstlicher Rat der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs, Päpstlicher Rat für die Pastoral im Krankendienst. Präfekt des neuen Dikasteriums ist Kardinal Peter Kodwo Appiah Turkson.
Mit jenem Datum stellen diese vier Päpstlichen Räte ihre Tätigkeiten ein und werden aufgelöst. Die Artikel 142-153 der Apostolischen Konstitution „Pastor Bonus“ treten ausser Kraft.

OR Nr. 39 vom 30.09.2016, S. 2
Vatikan veröffentlicht Status für Kommunikationssekretariat

Das vatikanische Kommunikationssekretariat kann seine geregelte Arbeit aufnehmen. 15 Monate nach der Errichtung der neuen Behörde veröffentlichte der Vatikan am 22.09.2016 das entsprechende Statut. Das Kommunikationssekretariat soll die zuvor institutionell getrennten Aktivitäten in diesem Bereich bündeln. An seine Spitze berief Franziskus im Juni 2015 den vormaligen Leiter des vatikanischen Fernsehzentrums (CTV), Msgr. Dario Edoardo Viganò. Die 6 Seiten umfassenden Bestimmungen sollen am 1. Oktober 206 in Kraft treten.
Wie aus dem Statut hervorgeht, behält nur das Presseamt des Heiligen Stuhles (Direktor Greg Burke) eine Sonderstellung innerhalb der neuen Behörde. Es bildet eine von insgesamt 5 Abteilungen. Eine „Technische Abteilung“ (Direktor Francesco Masci) beschäftigt sich demnach vor allem mit der Wartung der Infrastruktur und ihrer Weiterentwicklung. Eine „Verlegerische Abteilung“ (hat ausser dem Verlagsgeschäft auch die „strategische Entwicklung neuer Kommunikationsformen“ zur Aufgabe. Zugleich soll sie eine „wirksame Integration der traditionellen Methoden in die digitale Welt“ vorantreiben, wie es weiter heisst. Eine „Pastoraltheologische Abteilung“ (Direktorin Natasa Govekar) soll theologische Konzepte von Kommunikation erarbeiten. Der „Abteilung für allgemeine Angelegenheiten“ obliegt die Personalführung, Verwaltung und interne Kontrolle. Unter dem Dach des Kommunikationssekretariates  sollen der Sender Radio Vatikan, die Zeitung „L’Osservatore Romano“, das Fernsehzentrum CTV, der Internetdienst, die Verlagsbuchhandlung, die Druckerei sowie der Fotoservice gebündelt werden. Die Eingliederung soll schrittweise erfolgen. So ist etwa der Päpstliche Medienrat bereits vollständig im Kommunikationssekretariat aufgegangen, während etwa Radio Vatikan vorerst noch wie bisher weiterarbeitet. Generaldirektor wird Paolo Nusiner, der Sekretär des neuen Dikasteriums heisst Msgr. Lucio Adrian Ruiz.
→Organigramm Vatikan (separates Register unter O)

Organisationen, denen der Vatikan beigetreten ist

→Register  „Beitritte zu Organisationen“, →Staat der Vatikanstadt  →Heiliger Stuhl

Orgel in der Sixtinischen Kapelle

Die Orgel wurde am 14. Dezember 2002 eingeweiht. Damit hat die Sixtinische Kapelle erstmals in ihrer über 500-jährigen Geschichte eine vollwertige Orgel. Es ist das Geschenk der Gedächtnisstiftung Peter Kaiser, Liechtenstein. Die neue Orgel ist mehr als 3 Tonnen schwer. Hergestellt hat sie das Orgelbauunternehmen Mathis Glarus/Schweiz. Die gesponserte Orgel ist fahrbar.

Osservatore Romano (Vatikanische Tageszeitung)

→Zeitung

Österreichische Kirche

Kath. Wochenzeitung Nr. 9,  2. März 2012:
Grüss Gott und Heil Hitler – Österreichische Kirche unter dem Hakenkreuz

Anbiederung, Zustimmung, Bedrohung, Opposition: Ein Kardinal, der zu Adolf Hitlers Ankunft in Wien die Kirchenglocken läuten lässt, ein mit „Heil Hitler“ unterzeichnetes Begleitschreiben zur „Feierlichen Erklärung“ der österreichischen Bischöfe, die den Gläubigen empfiehlt, für den „Anschluss“ zu stimmen, ein Rosenkranzfest im Wiener Stephansdom, das zum grössten regimekritischen Protest der gesamten NS-Zeit wird, fanatisierte Hitlerjugend, die das erzbischöfliche Palais stürmt, Transparente bei einer NS-Kundgebung auf dem Wiener Heldenplatz mit der Aufschrift „Nieder mit Innitzer, hängt die Pfaffen“ – all das ereignete sich zwischen März und Oktober 1938 in Österreich.

Die zweiteilige Dokumentation „Grüss Gott und Heil Hitler“ reflektiert über eine dunkle Zeit der österreichischen Geschichte, über Brüche der Tradition und späte Einsicht in die Unvereinbarkeit von Nazi-Ideologie und Christentum.
Fernsehsendung auf 3Sat. Mittwoch, 7. März 2012, 20.15 bis 21.55 Uhr

OR Nr. 47 vom 22. November 2013, S. 3
Über 6’000 Ordensleute leben und wirken in Österreich

Wien. 6’050 Männer und Frauen gehören den insgesamt 205 katholischen Ordensgemeinschaften in Österreich an, die landesweit 850 Niederlassungen haben. Tätig sind sie vor allem in der Seelsorge, jedoch auch im Sozialbereich, in der Bildung und Kinderbetreuung  sowie auch in Kunst, Kultur und Tourismus. Wenngleich die Einrichtungen der Orden wichtige Gesellschaftsaufgaben übernehmen und ihre Bedeutung weiterhin steigt, sind die absoluten Zahlen der Ordensmitglieder rückläufig: Besonders die Frauenorden verzeichnen einen starken Rückgang, der vor allem durch den hohen Altersdurchschnitt bedingt ist. Die Altersstruktur der Frauenorden, grafisch dargestellt, hat mittlerweile eine Pilzgestalt angenommen. 3 von 4 Ordensfrauen waren mit dem Stichtag 1. Januar 2013 bereits älter als 65 Jahre, wobei 47 % aller Schwestern sogar schon das 75. Lebensjahr überschritten haben. Schwierig ist die statistische Erhebung der Ordensleute allerdings deshalb, weil sich viele Ordensprovinzen über mehrere Länder erstrecken und eine Zuordnung nicht immer einfach ist. Das gilt auch für die Männerorden, bei denen keine vergleichbare exakte Auflistung wie bei den Frauenorden existiert. Eine herausragende Bedeutung haben die Männerorden vor allem für die Pfarrseelsorge. Fast die Hälfte der österreichischen Pfarrgemeinden werden laut Superiorenkonferenz von Ordenspriestern betreut.

Katholische Wochenzeitung Baden/CH, 4/2014 Januar, S. 5
Österreich: Dramatischer Rückgang bei Messbesuchern

Die neue Kirchenstatistik zeigt dramatischen Rückgang bei Messbesuchern in Österreich. 2013 wurden nur mehr ca. 580’000 bis 636’000 Messbesucher erfasst. Im Jahr davor waren es noch 630’000 bis 670’000 Menschen. Kein Franziskus-Effekt in der Katholischen Kirche Österreichs. Dies geht aus der offiziellen Kirchenstatistik der Österreichischen Bischofskonferenz für das Jahr 2013 hervor. An den sogenannten „Zählsonntagen“ 2013 wurden nur mehr zwischen 582’000 und 629’000 Messebesucher gezählt. Im Jahr davor waren es noch zwischen 633’000 und 670’000.
Siehe „Deutsche Kirche“ und „Kirche Schweiz“

Kirche heute 1/2 2016 Januar, S. 2
Muslime gehören zu Österreich

Für Kardinal Christoph Schönborn ist der Islam fester Bestandteil der österreichischen Gesellschaft. „Unsere österreichischen muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger gehören zu Österreich“, sagte der Wiener Erzbischof der Zeitungsgruppe „Regionalmedien Austria“. Schliesslich gelte in Österreich die Religionsfreiheit. Derzeit leben rund 600’000 Muslime in Österreich, davon sind etwa 80 % österreichische Staatsbürger.

OR Nr. 23 vom 09.06.2017, S. 10
Gebetsfrühstück im Parlament

Wien. Im österreichischen Parlament hat am 31. Mai 2017 das erste nationale Gebetsfrühstück stattgefunden. An der nach US-Vorbild ausgerichteten Veranstaltung nahmen über 200 Gäste aus 27 Ländern teil; 36 Politiker aus 4 verschiedenen Parteien hatten dazu eingeladen. Glaube und Religion spiele für den einzelnen Menschen sowie für die Gesellschaft im Ganzen eine wichtige un positive Rolle, so die Auffassung der Organisatoren, die bei dem Treffen besonders die überparteiliche und interkonfessionelle Zusammenarbeit hervorhoben.
Die beteiligten Politiker beteten darum,  als Verantwortungsträger angesichts von Krieg, Terror und Gewalt zu Frieden und Versöhnung beitragen zu können. Weitere Themen waren das friedliche Miteinander der Religionen und Weltanschauungen sowie Menschen in Situationen geistiger oder materieller Armut und Bedrängnis.
Gebetsfrühstücke gibt es seit über 60 Jahren in den USA, an denen seit D. Eisenhower alle Präsidenten teilgenommen haben. Auch in etlichen nationalen Parlamenten bildeten sich in jüngerer Vergangenheit ähnliche Traditionen.

OR Nr. 24 vom 16.06.2017, S. 3
Lange Nacht der Kirchen“ fand grossen Anklang

Wien. Rund 350’000 Menschen haben nach Schätzungen der Veranstalter am Freitagabend, 9. Juni 2017, an der „Langen Nacht“ der Kirchen“ in Österreich teilgenommen. In 650 Kirchen, Klöstern und Pfarrzentren im Land gab es bis in die Nacht zu Samstag ein Programm aus Kirchenführungen, Lesungen, Tanz und Konzerten. Diskussionen und Ausstellungen griffen aktuelle Themen auf. Im Fokus der Kirchennacht stand unter anderem die Unterstützung verfolgter Christen. Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn führte einen Schweigemarsch für die Opfer religiöser Gewalt und Verfolgung durch die Wiener Innenstadt.
Die Besucher des ökumenischen Grossereignisses konnten bei freiem Eintritt aus rund 2’700 Einzelveranstaltungen wählen. Allein in Wien wurden bei der 13. „Langen Nacht der Kirchen“ 150’000 Besucher in den Gotteshäusern der verschiedenen Konfessionen gezählt. Besonderen Zulauf hatten neben den Innenstadtkirchen vor allem Orte, die normalerweise der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, wie Kirchtürme, Sakristeien, Krypten und Kreuzgänge.

Ostkirchen

(Die mit der röm. kath. Kirche wiedervereinigten Kirchen: insgesamt 16 Millionen Gläubige bei 23 sogenannten katholischen Ostkirchen)

Uniert bedeutet ursprünglich die Wiederherstellung der kirchlichen Einheit nach einer Spaltung. Als unierte Kirchen gelten die katholischen Ostkirchen, die unter Beibehaltung ihres Ritus eine Union mit Rom eingegangen sind. Sie stehen untereinander und mit der lateinischen Kirche in Glaubens-, Gebets- und Sakramentsgemeinschaft.  Die mit rund 5,5 Millionen Mitgliedern grösste mit Rom unierte Kirche ist die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche.  Sie entstand aus der Kirchenunion von Brest, welche 1596 Teile der orthodoxen Kirche im polnisch-litauischen Reich und der römisch-katholischen Kirche abschlossen.

(Aus der Teilnehmerliste der XII. ordentl. Generalversammlung der Bischofssynode Okt. 2008, nach L’Osservatore Romano).
Nachführung: Oktober 2012

  1. Koptisch-katholische Kirche (Ägypten) mit Patriarch von Alexandrien (S. Seligkeit)
  2. Griechisch-melkitische katholische Kirche (Syrien) mit Patriarch von Antiochien (S. Seligkeit Gregorios III. Laham BS. Anticamera 15.03.2012; 15.02.2014)
  3. Syrisch-katholische Kirche mit Titularerzbischof von Takrit, als Prokurator in Rom (S. Exz.); S. Sel. Ignace Youssif III. Younan, Patriarach von Antiochien der Syrer
  4. Maronitische Kirche (Libanon) mit Patriarch von Antiochien der Maroniten: S. Seligkeit Béchara Pierre Raï OMM, zum Kardinal ernannt am 24.11.2012
  5. Chaldäische Kirche (Irak) mit Patriarch von Babylon (S. Seligkeit)*
  6. Armenisch-katholische Kirche (Libanon) mit Patriarch (Katholikos) von Kilikien:  S. Sel. Nerses Bedrs XIX. Tarmouni; Oberster Patriarch und Katholikos aller Armenier: Seine Heiligkeit Karekin II.
  7. Griechisch-ukrainische katholische Kirche mit Kurienbischof von Kiew-Halytsch; grösste mit Rom unierte Ostkirche, rund 4,5 Millionen Mitglieder. S. Seligkeit Swjatoslaw Shewtschuk. Grosserzbischof von Kyiv-Halyc
  8. Syrisch-malabarische Kirche (Indien) mit Grosserzbischof von Ernakulam-Angamaly, S. Em. Kardinal George Alencherry: Privataudienz beim Papst: 23.09.2013
  9. Syrisch-malankarische Kirche (Indien) mit Grosserzbischof von Trivandrum, S. Seligkeit Baselios Cleemis Thottunkai, zum Kardinal ernannt am 24.11.2012
  10. Rumänische Kirche mit Bischofssitz in Cluj-Gheria, S. Exzellenz, Patriarch Daniel Giobotea
  11. Äthiopische Kirche mit Metropolitan-Erzbischof von Addis Abeba, S. Exz. Berhaneyesus Demerew Souraphiel CM
  12. Ruthenische Kirche (USA) mit byzantinischem Metropolitan-Erzbischof von Pittsburgh, S. Exz. William Charles Skurla
  13. Slowakische Kirche mit Metropolitan-Erzbischof von Presov (Katholiken des byzantinischen Ritus), S. Exzellenz Jan Babjak SJ
  14. Orthodoxe Kirche von Zypern, Erzbischof Chrysostomos II.
  15. Assyrische Kirche des Ostens mit Seiner Heiligkeit Mar Gewargis III., Katholikos-Patriarch

Kath. Wochenzeitung vom 11.12.2009, Nr. 50, Seite 3:
Seine Seligkeit, Emmanuel III. Delly, der irakische Patriarch der Chaldäer, einer mit Rom unierten Ostkirche, besuchte neulich den Papst. Über den Inhalt des Gesprächs machte das Vatikanische Presseamt zunächst keine Angaben. Die Chaldäer gehören zu den mit Rom unierten Ostkirchen. Das Patriarchat von Bagdad zählt nach vatikanischen Angaben rund 145’000 Mitglieder. Benedikt VXI. hatte den irakischen Kirchenführer im November 2007 zum Kardinal ernannt.

OR Nr. 30/31 vom 29.07.2011:
Aus den katholischen Ostkirchen:

Der heilige Vater hat seine Zustimmung erteilt (23.07.2011) zu der nach kanonischem Recht von der Synode der Bischöfe der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine durchgeführten Wahl von P. Dmytro (Bohdan) Hryhorak OSBM zum Bischof der Eparchie Buchach der Ukrainer. Der neue Bischof war bisher Apostolischer Administrator „ad nutum Sanctae Sedis“ dieser Eparchie.

OR Nrn. 32/33 vom 12.08.2011:
Papst Shenuda III. von Alexandrien, Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche, erhält den Preis des Augsburger Hohen Friedensfestes 2011. Die mit 12’500 Euro dotierte Auszeichnung wird dem koptischen Papst für seine Verdienste als Brückenbauer zwischen den christlichen Konfessionen sowie zwischen Christen und Muslimen in seiner Heimat Ägypten verliehen.

OR Nr. 46 vom 18.11.2011:
Auf Einladung der russisch-orthodoxen Kirche hat der Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, Kurt Kardinal Koch, die weissrussische Hauptstadt Minsk besucht. Er nahm dort an einer Konferenz der orthodoxen Kirche zum Dialog mit der katholischen Kirche teil. Zu den Referenten der Tagung zählten unter anderen der orthodoxe Metropolit von Minsk und Sluzk, Filaret, der katholische Erzbischof von Minsk, Tadeusz Kondruslewicz, und der Sekretär des russisch-orthodoxen Aussenamtes, Erzpriester Dmitri Sizonenko. Die Tagung stand unter dem Leitwort „Christliche ethische Werte als Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Europa“.
Titel der verschiedenen →Bischöfe

Kath. Wochenzeitung Nr.  12 vom 23. März 2012:
Koptischer Papst Schenuda III. gestorben

Am 17. März 2012 starb das Oberhaupt der koptischen Christen Papst Schenuda III. Er war seit 1971 Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche und galt als 117. Nachfolger des Evangelisten Markus, der als Gründer dieser grössten christlichen Gemeinschaft in Ägypten verehrt wird. Auf eigenen Wunsch wurde Schenuda im Wüstenkloster St. Bishoy im nordägyptischen Wadi Natrun beerdigt.

Kath. Wochenzeitung Nr. 21 vom 25. Mai 2012, S. 5:
Ägyptischer Theologe: Kopten mit Folgen der Revolution nicht zufrieden

„Wir wünschen uns, dass die Regierung und die Islamisten uns nicht als Fremde in unserer Heimat behandeln.“ Die Kopten sind nach den Worten des ägyptischen Theologen Michael Ghattas sehr unzufrieden mit den Folgen der Revolution. Auf dem Kairoer Tahrirplatz hätten alle die gemeinsamen Ziele „Leben, Freiheit und Arbeit“ gehabt, sagte Ghattas dem Magazin der Katholischen Universität Eichstätt-Ingoldstatt „Agora“. Denn die meisten jungen Leute, egal ob Kopten oder Muslime, seien arbeitslos. Damals hätte es keine Aktionen gegen die koptische Kirche gegeben. Nun aber nutzten die Islamisten, die nicht mitgekämpft hätten, die Situation und spalteten das gemeinsame Ziel, indem sie wieder ihre Religion betonten. (…)

OR Nr. 38 vom 21. September 2012, S. 3:
Der Papst empfängt den armenischen Patriarchen Karekin II.

Vatikanstadt. Papst Benedikt XVI. hat nach der Generalaudienz am 12. September 2012 den Obersten Patriarchen und Katholikos (Ehrentitel des obersten armenischen Patriarchen) aller Armenier, Karekin II., in einem Nebenraum der Audienzhalle zu einer kurzen Unterredung empfangen.

OR Nr. 42 vom 19. Oktober 2012, S. 8:
12. Oktober 2012: Der Papst empfängt den Patriarchen von Konstantinopel, Seine Heiligkeit Bartholomaios I., mit Gefolge.

Basler Zeitung vom 5. November 2012, S. 1 mit Grossbild:
Ein neuer Papst für die Christen in Ägypten

Kairo. Die 8 Millionen Kopten in Ägypten, die als christliche Minderheit in einem muslimischen Land oft drangsaliert werden, haben einen neuen Papst. Per Los (WA: Ein Knabe mit verbundenen Augen hat aus einem Kelch, in dem drei Papierkugeln warteten, gezogen.) ist gestern Bischof Tawadros II. zum Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche Ägyptens gewählt worden. Er tritt das Amt am 8. November an. mfu Foto Keystone

Basler Zeitung vom 6. November 2012, S. 6, von Pierre Heumann:
Schwierige Aufgabe für Tawadros

Der Sonntag war ein Freudentag für die Kopten: Knapp 8 Monate nach dem Tod ihres populären Papstes Schenuda III. haben sie wieder ein neues Oberhaupt: Bischof Tawadros wurde im Rahmen eines Gottesdienstes per Los zum neuen Oberhirten der christlichen Minderheit in Ägypten bestimmt. Dass das just an seinem 60. Geburtstag geschah, werten Geistliche als Zeichen dafür, dass die Wahl das Wohlgefallen Gottes gefunden habe.  Auf den Neuen warten schwierige Aufgaben. Er wird zur umstrittenen Frage Stellung beziehen müssen, welchen Stellenwert das islamische Religionsgesetz in der neuen Verfassung haben soll, die derzeit erarbeitet wird. Auch soll er darin dafür sorgen, dass die Scheidungsgesetze angepasst werden. Zudem muss er die Christen von der Angst befreien, dass sie aus staatlichen Stellen verdrängt werden. Die Kopten erwarten von Tawadros ferner, dass er ihnen ihre Rechte als ägyptische Staatsbürger sichert und die Aufklärung von antikoptischen Ausschreitungen vorantreibt. Dazu gehört auch das Maspero-Massaker, bei dem im Oktober 2011 in Kairo 27 Kopten getötet und 329 Christen verletzt wurden.

Mit dem Vormarsch der Islamisten hat die Gewalt gegenüber Christen in Ägypten deutlich zugenommen. Der Staat soll sich mitunter daran beteiligen. Die meisten Vergehen gegenüber Kopten würden von den Sicherheitskräften toleriert oder sogar initiiert, heisst es in einem Bericht einer ägyptischen Menschenrechtsorganisation.

Mohammed Mursi hat zwar nach seiner Wahl versprochen, er werde Präsident aller Ägypter sein, und sich bemüht, die Ängste der Kopten zu dämpfen. Doch die christlichen Ägypter spüren bisher wenig davon. Die zunehmende Macht der Islamisten führe zu einer Verschlechterung ihrer Rechte, zitiert die Zeitung „Al Ahram“ Betroffene. Besonders feindlich gegenüber den Kopten seien die Salafisten eingestellt. „Ägypten ist ein muslimischer Staat“, so ein Salafistenführer gegenüber „Al Ahram“. Die Rechte der Kopten müssten zwar geschützt werden, „aber nur innerhalb der Grenzen des Islam“. Das würde vieles von dem ausschliessen, das die Kopten fordern, zum Beispiel Gleichberechtigung beim Bau von religiösen Bauten sowie bei der Jobsuche.

Der studierte Pharmakologe (Wissenschaftler auf dem Gebiet der Arzneimittelkunde) Tawadros war 1997 zum Bischof geweiht worden. Am 18. November 2012 sollen die Feierlichkeiten zu seiner Einsetzung als Papst stattfinden. Rund 10 % der ägyptischen Bevölkerung sind Kopten.

Aus „Kath. Wochenzeitung Nr. 45 vom 9. November 2012, S. 6, Auszüge:
Tawadrous II., 118. Nachfolger des heiligen Markus. Nicht zum Zuge kamen der Mönch und Rechtswissenschaftler Raphael Ava Mina (70) aus dem Kloster Mar Mina im Regierungsbezirk Alexandrien sowie Bischof Raphael (58), der ehemalige Assistent des gestorbenen Papstes Schenuda III. Die Kopten sind die grösste christliche Gemeinschaft in Ägypten zwischen 5 und 12 Millionen Mitgliedern unter den rund 80 Millionen Einwohnern Ägyptens.

OR Nr. 4 vom 25. Januar 2013, S. 4:

25.01.2013: Die Synode der koptisch-katholischen Kirche hatte sich in Moquattam (Kairo, Ägypten) vom 12. bis 16. Januar 2013 versammelt und nach Abstimmung mit dem Papst den Rücktritt des bisherigen Patriarchen, des erkrankten Kardinals Antonios Naguib (77), gemäss Can. 126, § 2 des CCEO angenommen. (CCEO = Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium; Kodex der katholischen Ostkirchen)

Am 15. Januar 2013 hat die Synode Ibrahim Isaac Sidrak (57), bisher Bischof von Minya, zum neuen koptischen Patriarchen von Alexandrien gewählt. Der Papst hat gemäss Can. 76, § 2 des CCEO dem neuen koptisch-katholischen Patriarchen, S. Seligkeit Ibrahim Isaac Sidrak, die kirchliche Gemeinschaft gewährt.

OR Nr. 11 vom 15.03.2013, S. 3:
Neuer Patriarch im Irak inthronisiert.

Der neue chaldäische Patriarch Louis Raphael I. Sako, Oberhaupt der Katholiken im Irak, ist am 6. März 2013 feierlich in sein Amt eingeführt worden. Die Inthronisierung fand mit einem Gottesdienst unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Der neue Patriarch will sich nach eigenem Bekunden für eine Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften im Irak und für einen Dialog mit Sunniten und Schiiten einsetzen. Die mit Rom unierte (vereinigte) chaldäische Kirche zählt nach Angaben der österreichischen Stiftung „Pro Oriente“ rund 480’000 Mitglieder.

OR Nr. 13 vom 29. März 2013

Papst Franziskus empfing: den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Seine Heiligkeit Bartholomaios I.; den Patriarchen von Moskau, S. Eminenz Metropolt Hilarion (beide am 18. März 2013). Den chaldäischen Patriarchen von Babylon, Seine Seligkeit Louis Raphaël Sako, mit Gefolge (21. März 2013). Der Mitte Januar 2013 gewählgte koptisch-katholische Patrirach Inbrahim Isaac Sidrak hat am 23. März 2013 seinen Antrittsbesuch bei Papst Franziskus.

OR Nr. 17 vom 26. April 2013, S. 4

Papst Franziskus empfing am 18. April 2013; S. Sel. Gregorios III. Laham, griechisch-meltikischer Patriarch von Antiochien (Syren). Am 20. April 2013: S. Sel. Ignace Youssif III. Younan, Patriarch von Antiochien der Syrer (Libanaon).

OR Nr.  20 vom 17. Mai 2013, S. 1
Besuch von Patriarch Tawadros II. bei Papst Franziskus.

Der fünftägige Besuch des koptischen Papstes im Vatikan erinnerte an die gemeinsame christologische Erklärung beider Kirchen vor 40 Jahren. Im Mai 1973 hatten Tawadros‘ Vorgänger Schenuda III. und Papst Paul VI. in dem Dokument vereinbart, den Dialog zwischen ihren Kirchen zu verstärken. Die koptischen Christen bilden die grösste nichtmuslemische Minderheit in Ägypten. Ihr Anteil unter den 80 Millionen Bürgern wird mit 5 bis 12 Millionen angegeben. Tawadros II. führte auch Gespräche beim Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der  Christen und in anderen Kurienbehörden. Ferner stand ein Besuch der Apostelgräber unter dem Petersdom und ein Treffen mit koptischen Gläubigen in Rom auf dem Programm. Papst Franziskus würdigte in einer Ansprache vor der koptischen Delegation das Ereignis vor 40 Jahren als „Meilenstein auf dem Weg der Ökumene“ nach Jahrhunderten der Distanz und als Ausgangspunkt für eine Annäherung der Katholiken an die ganze Familie der Ostkirche.

OR Nr. 22 vom 31. Mai 2013, S. 4

Privataudienz bei Papst Franziskus: der Grosserzbischof von Trivandrum der Syro-Malankaren (Indien), S. Seligkeit Kardinal Baselios Cleemis Thottunkal.

OR Nr. 23 vom 7. Juni 2013, S.4

Privataudienz bei Papst Franziskus vom Patriarchen von Kilikien der Armenier, S. Seligkeit Nersès Bédros XIX. Tarmouni, mit Gefolge, am 3. Juni 2013

OR Nr.  37 vom 13.09.2013, S. 1
Mehr Einheit und Zusammenarbeit

Der Vatikan und die in Indien beheimatete autonome syro-malankarische orthodoxe Kirche haben ihren Wunsch nach intensiverem Dialog und engerer Zusammenarbeit betont. Bei einem offiziellen Besuch von Katholikos Moran Baselios Thomas Paulose II. beim Papst (05.09.2013) begrüssten beide die in den vergangenen 30 Jahren erzielten Fortschritte in Theologie und praktischer Zusammenarbeit. Trotz einer wechselvollen Geschichte verbinde die Kirche von Rom und die auf den Apostel Thomas zurückgehende Kirche in Indien der gemeinsame christliche Glaube, sagte Papst Franziskus.

OR Nr. 39 vom 27.09.2013, S. 2
Kardinal Sandri weihte griechisch-katholische Kirche in Kasachstan

Der Präfekt der Kongregation für die Orientalischen Kirchen, Leonardo Kardinal Sandri, beendete seinen fünftägigen Besuch in der Kasachischen Republik. Hauptgrund seines Besuchs war die Begegnung mit den griechisch-katholischen Gläubigen im Land. In der Hauptstadt Astana weihte der Kardinal die neue griechisch-katholische Josefskirche.

OR Nr. 40 vom 04.10.2013, S. 4

Die aktuelle Lage in Syrien, insbesondere die schwierige Situation der Christen, stand im Mittelpunkt einer Unterredung vom 27.09.2013 von Papst Franziskus mit dem griechisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien, Youhanna X. Yazigi. Er habe mit dem Papst über die Leiden der Christen in der Region gesprochen, aber auch über seinen im April bei Aleppo entführten Bruder, sagte der Patriarch im Anschluss an die Audienz.

OR Nr. 43 vom 25. Oktober 2013, S. 1
Osteuropäische Bischöfe: Dialog Kirche-Kultur unverzichtbar

Kosice. Die Kirche muss mit den Kulturen Europas in ständigem Dialog stehen und die Geschichte stets als Ort und Schauplatz der Verkündigung begreifen. Das war der Leitgedanke des viertägigen Jahrestreffens der 14 katholischen Kirchen des orientalischen Ritus im slowakischen Kosice. In ihrer Schlussbotschaft hielten die rund 30 teilnehmenden Bischöfe fest, dass sich das Christentum erst dadurch zur „Kultur des Lebens“ entwickelt habe, dass Jesus Christus der Menschheitsgeschichte begegnet sei. (…)

Kirche heute 48/2013 November, S. 2
Zusammenarbeit mit Katholiken

Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. hat sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche bekräftigt.  Die zwei Kirchen hätten noch nie so viele wichtige Gründe für eine Zusammenarbeit gehabt wie heute, sagte der Patriarch gemäss der Agentur Interfax bei einer Begegnung mit dem Mailänder Kardinal Angelo Scola.  Die gemeinsame Aufgabe sei die Bewahrung des christlichen Europas. So kritisierte Kyrill I. unter anderem eine Verbannung christlicher Symbole aus dem orthodoxen Raum. Zudem verwies er auf die Verfolgung von Christen im Nahen Osten, Afrika und Asien. Gemeinsam mit Papst Franziskus wolle er weiter für Frieden sowie den Schutz der dortigen religiösen Minderheiten arbeiten. Siehe „Gender“

OR Nr. 20 vom 16. Mai 2014, S. 3
Audienz für Seine Heiligkeit Karekin II., Oberster Patriarch und Katholikos aller Armenier

Papst Franziskus hat am 8. Mai 2014 den armenischen Patriarchen Karekin II. zu einer Privataudienz empfangen. Nach einem privaten Gespräch beteten beide gemeinsam in der Kapelle „Redemptoris Mater“ im Apostolischen Palast.

OR Nr. 23 vom 6. Juni 2014, S. 4

30. Mai 2014: S. Seligkeit Kardinal Lucian Muresan, rumänischer Grosserzbischof von Fagaras und Alba Iulia, hat mit Zustimmung der rumänischen griechisch-katholischen Kirche und nachdem er den Apostolischen Stuhl informierte, gemäss Can. 85, § 12 des Gesetzbuches der katholischen Ostkirche (Coeo) in Bukarest (Rumänien die Epachie des hl. Basilius d. Gr. der Rumänen errichtet. (…)

OR Nr. 36 vom 5. September 2014, S. 4
Aus den Orientalischen Kirchen, 29.08.2014

S. Seligkeit Kardinal George Alencherry, Grosserzbischof von Ernakulam-Angamaly der Syro-Malabaren, hat mit Zustimmung der Synode der syro-malabarischen Kirche und gemäss Can. 85, § 2 des Gesetzbuches der katholischen Ostkirche (CCEO) Erzbischof George Njaralakatt vom Eparchialsitz von Mandya auf den Erzeparchialsitz von Tellicherry (Indien) berufen.j Der neugewählte Erzbischof ist der Nachfolger von Erzbischof George Valiamattam, dessen Rücktritt von der Synode gemäss Can. 210, § 1 des CCEO angenommen wurde.

Kirche heute 49/2014 November, S. 2
Verheiratete Priester in der Diaspora

Die mit Rom unierten Ostkirchen kennen seit je auch verheiratete Priester. Bisher allerdings nur in den Gebieten, in denen die Ostkirchen traditionell verbreitet sind. Nun ist die Zölibatspflicht auch für die ostkirchlichen Diasporagemeinden im Westen aufgehoben worden. Die neue Regelung soll der Migration und den Flüchtlingsströmen von Christen aus Nahost nach Europa, Amerika und Australien Rechnung tragen. Die von der vatikanischen Ostkirchen-Kongregation verbreiteten „Päpstlichen Anordnungen für den verheirateten Klerus“ trägt das Datum vom 14. Juni 2014. Sie wurden jedoch nicht veröffentlicht.

Kirche heute 39/2016 September, S. 2
Vatikan passt Kirchenrecht an

Als Reaktion auf die wachsende Migration (Wanderung) von Katholiken aus dem Nahen Osten hat der Vatikan das Kirchenrecht der römisch-katholischen Kirche an das Gesetzbuch der katholischen Ostkirche angepasst. Ein am 15.09.2016 veröffentlichter Erlass vereinheitlicht die Normen etwa für Eheschliessungen von Paaren der unterschiedlichen katholischen Riten und die Taufe von Kindern solcher Paare. Die 233 sogenannten katholischen Ostkirchen sind ursprünglich im Nahen Osten und Osteuropa beheimatet. Durch Migration sind jedoch grosse Diasporagemeinden entstanden.

OR Nr. 19 vom 12.05.2017, S. 4
6. Mai 2017: Der Papst hat den Rücktritt von Seiner Seligkeit Gregorius III. Laham, griechisch-melkitischer Patriarch von Antiochien, von der Leitung der griechisch-melkitischen Kirche angenommen. Den rechtlichen Regelungen entsprechend ist bis zur Wahl des neuen Patriarchen der griechisch-melkitische Erzbischof von Aleppo, Jean-Clément Jeanbart, als weiheältester Bischof des Ständigen Synods Administrator der griechisch-melkitischen Kirche.

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210-451 >>
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